Fließmittel im Calciumsulfatsystem – Verflüssigungs­wirkung und Beeinflussung der ­Hydratation

BAUHAUS UNIVERSITY WEIMAR

Wie wirken Fließmittel auf die Hydratation von Calciumsulfathalbhydrat? Anhand systematischer Untersuchungen erfolgt erstmalig ein Vergleich der Wirkung von Polykondensat- und Polycarboxylatfließmittel mit der jüngsten Dispersionstechnologie der BASF – einem Kammpolymer mit Phosphatgruppen. Es konnte aufgezeigt werden, wie die Zugabe der Fließmittel sowohl die Keimbildung als auch das Kristallwachstum behindern.

1 Einleitung

Die Verwendung von Fließmitteln zur Optimierung von Konsistenz und benötigter Wassermenge ist heute für zahlreiche Praxisanwendungen im Bereich der Calciumsulfatbindemittel nicht mehr wegzudenken. Zu Beginn dieser Entwicklung standen sulfonierte Polykondensationsprodukte auf Basis von Lignin, Melamin und Naphthalin. Nachdem sich Polykondensate in zahlreichen Bindemittelsystemen bewährt hatten, folgte eine neue Fließmittel-Generation, die der Polycarboxylatether (PCE). Diese zeichnen sich durch eine deutlich erhöhte Wirksamkeit sowie lang anhaltende Fließfähigkeit aus. Zudem...

1 Einleitung

Die Verwendung von Fließmitteln zur Optimierung von Konsistenz und benötigter Wassermenge ist heute für zahlreiche Praxisanwendungen im Bereich der Calciumsulfatbindemittel nicht mehr wegzudenken. Zu Beginn dieser Entwicklung standen sulfonierte Polykondensationsprodukte auf Basis von Lignin, Melamin und Naphthalin. Nachdem sich Polykondensate in zahlreichen Bindemittelsystemen bewährt hatten, folgte eine neue Fließmittel-Generation, die der Polycarboxylatether (PCE). Diese zeichnen sich durch eine deutlich erhöhte Wirksamkeit sowie lang anhaltende Fließfähigkeit aus. Zudem ermöglichen PCEs, aufgrund ihrer vielfältigen Synthesemöglichkeiten, eine spezifische Anpassung an die jeweiligen Einsatzgebiete [1, 2]. Der Vergleich mit Polykondensaten zeigt jedoch auch eine stärkere Verzögerung der Hydratation des Calciumsulfatbindemittels sowie eine deutlichere Änderung der Kristallmorphologie. Ein weiterer Nachteil ist die höhere Empfindlichkeit gegenüber tonigen Bestandteilen aus dem Bindemittel. Seit 2011 befindet sich ein Kammpolymer mit Phosphatgruppen auf den Markt, welches die Vorteile der vorangegangenen Fließmittelgenerationen vereinen soll [3].

Im Vergleich zum Zementsystem ist die Wirkungsweise von Fließmitteln im Calciumsulfatsystem weitaus weniger erforscht [2]. Die Aussagen beziehen sich oftmals lediglich auf den Verflüssigungseffekt oder beleuchten nur bestimmte Teilprozesse der Hydratation. Ziel der vorliegenden Veröffentlichung ist es daher, neben dem Verflüssigungseffekt auch die Wirkung der drei genannten Fließmitteltypen auf die Hydratation zu untersuchen. Dabei erfolgt sowohl die Betrachtungen des Hydratationsverlaufes in Pasten als auch eine gesonderte Betrachtung der Keimbildung und des Kristallwachstums.

2 Stand der Forschung zur Wirkungsweise der Fließmittel

Einige Informationen zur Dispergierung von Calciumsulfatpartikeln können aus den zahlreichen Literaturquellen entnommen werden, die sich mit der Wirkung von Fließmitteln in zementgebundenen Baustoffen beschäftigen. Dies gilt jedoch nicht uneingeschränkt, wie das folgende Beispiel erkennen lässt. Die Untersuchungen von [4] und [5] zeigen, dass Gipsoberflächen durch Fließmittel praktisch nicht belegt werden. Begründet wird dies mit dem niedrigen Zetapotenzial des Gipses. Nach dem Stand der Forschung müssen Fließmittel jedoch zumindest teilweise adsorbieren, um überhaupt eine Verflüssigungswirkung zu erzielen [6]. Folglich wäre es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, Gipsmischungen mit PCE-Fließmitteln zu verflüssigen. Eigene Untersuchungen an ausgewählten Proben bestätigen zwar das niedrige Zetapotenzial, zeigen jedoch, dass PCE-Fließmittel nachweislich auf Calciumsulfatdihydratoberflächen adsorbieren und Mischungen aus Dihydrat und Wasser sehr gut mit PCE verflüssigt werden können. Die Erkenntnisse über die Wirkungsweise von Fließmitteln im Zementsystem gelten folglich nicht widerspruchslos für das jeweils andere System, da vor allem die PCE-Fließmittel hinsichtlich anionischer Ladungsdichte, Kettenlänge, etc. an ihren jeweiligen Verwendungszweck angepasst sind. Weiterhin wird das Fließmaß im Zementsystem maßgebend durch die Phasenzusammensetzung und die Adsorptionsfähigkeit der einzelnen Phasen bestimmt, was eine Übertragung der Ergebnisse auf das Calciumsulfatsystem oftmals unmöglich macht.

In der Literatur herrscht weitestgehend Einigkeit über die Grundvoraussetzung der Fließmittelwirkung, nämlich der Adsorption der negativ geladenen Seitengruppen des Fließmittels an der positiv geladenen Oberfläche der Partikel [2, 7, 8]. Hierbei handelt es sich um eine auf Adsorption beruhende Verbindung zwischen anionischem Fließmittel und positiv geladenen Bereichen auf der Calciumsulfatoberfläche [2, 4, 7]. Eine anschauliche Beschreibung der Wirkungsweise von Polykondensaten und Polycarboxylaten im Calciumsulfatsystem findet sich bei Peng et al. [2]. Die Autoren zeigen – analog zu älteren Literaturquellen zum Zementsystem – wie die Adsorption von Fließmittel auf den Calciumsulfatoberflächen die Ladungsverteilung der elektrischen Doppelschicht verändert.

Durch die Umwandlung der schwach positiven Ladung in eine stärkere negative Ladung kommt es zu einer Zunahme der Abstoßungskraft zwischen den Partikeln und folglich zur Dispersion. Dabei liegen Polykondensate flach auf der Partikeloberfläche auf und verhindern infolge ihrer negativen Ladung die Agglomeration der Partikel durch elektrische Abstoßung. Es bildet sich zwar ebenfalls eine schwache sterische Hinderung aus, der Dispersionseffekt basiert jedoch hauptsächlich auf elektrostatischer Abstoßung. Polycarboxylate weisen eine kammförmige Struktur auf und adsorbieren mit Hilfe der negativ geladenen Carboxylatgruppen der Hauptkette. Die neutralen Seitenketten (Polyetherketten) des adsorbierten Fließmittels bewirken eine starke sterische Hinderung. Die Dispergierwirkung der PCE-Fließmittel resultiert dementsprechend aus einer Kombination aus sterischer Hinderung und elektrostatischer Abstoßung.

Diese Kombination ist eine Erklärung für die stärkere Wirksamkeit von PCE, trotz der im Vergleich zu Polykondensaten geringeren anionischen Ladungsdichte und der niedrigeren Adsorptionsrate. Eine mittels PCE-Fließmittel erzeugte Dispersion wird durch die fortschreitende Hydratation vergleichsweise gering behindert, d.h. der Verlust der Fließfähigkeit über die Zeit (slump loss) ist verringert. Eine mögliche Ursache hierfür ist die niedrigere Adsorptionsrate der PCE-Fließmittel gegenüber den Polykondensaten. Durch die höhere Konzentration der Lösung an nicht adsorbiertem Fließmittel, stehen im weiteren Hydratationsverlauf vermehrt Fließmittelmoleküle für eine Belegung neuer Calciumsulfat-Oberflächen zur Verfügung. Ein Überwachsen der Seitenketten der PCE-Fließmittel ist hypothetisch möglich. Dieser Vorgang würde jedoch mehr Zeit in Anspruch nehmen, als dies bei den flach aufliegenden Polykondensaten der Fall ist. Die Folge wäre eine verlängerte Aufrechterhaltung der Fließfähigkeit der Mischung [2, 9, 10].

Neben den gewünschten Effekten hinsichtlich der Verarbeitung weisen die Fließmittel jedoch auch unerwünschte Nebenwirkungen wie die Verzögerung der Hydratation des Bindemittels auf. Aus den Untersuchungen im Zementsystem ist bekannt, dass adsorbiertes Fließmittel die Diffusion von Wasser und Ionen behindert und somit die Keimbildung und die Ausfällung der Reaktionsprodukte beeinträchtigt [11]. Über Betrachtungen dieser Art im Calciumsulfatsystem wurde bisher nur wenig publiziert. Zu nennen ist die Arbeit zur Wechselwirkung von Alphahalbhydrat und Fließmittel von Guan et al. [12], welche sich mit der Ursache der Verzögerungswirkung befasst. Danach verursacht die Adsorption von PCE-Fließmittel keine signifikante Änderung der Keimbildung. Es wird jedoch eine Blockierung einiger Kristallflächen beobachtet, welche das Wachstum verlangsamt.

Die jüngste Dispersionstechnologie der BASF, ein Kammpolymer mit Phosphatgruppen, ähnelt im Strukturaufbau den Polycarboxylatethern. Bild 1 zeigt, dass die anionische Ladungsgruppe hierbei jedoch nicht aus Carboxylaten aufgebaut ist, sondern aus Phosphatgruppen. Die Ergebnisse von Bräu [3] verweisen auf eine erhöhte Wirksamkeit bei einer im Vergleich zu Polycarboxylaten deutlich verringerten Verzögerungswirkung.

3 Experimentelles

3.1 Materialien
Für die Untersuchungen kam ein industriell hergestellter Stuckgips aus REA-Gips zur Anwendung. Um ein lagerungsstabiles Bindemittel zu erhalten bzw. definierte Untersuchungsbedingungen zu schaffen, wurde der Stuckgips entsprechend [13] gezielt gealtert (Umwandlung des leicht löslichen Anhydrits (A III) in HH). Für die Untersuchung der Keimbildung wurde ein laborreines Halbhydrat verwendet (JT Baker Reagent Chemicals). Auflösungskinetik sowie Kornform und Oberflächenbeschaffenheit verweisen auf die Alphaform des Halbhydrats. Bei den verwendeten Fließmitteln handelte es sich um Produkte der Firma BASF. Zur Anwendung kamen Melcret 600L (als Vertreter der Polykondensate), Melflux 2390L (als Beispiel für Polycarboxylat) und Melflux plus 1086L (die neueste Dispersionstechnologie der BASF, ein Kammpolymer mit Phosphatgruppen).

Das Wasser/ Feststoff-Verhältnis (l/s) wurde entsprechend den Versuchbedingungen gewählt (Tab. 1).

3.2 Untersuchungsverfahren
3.2.1 Fließmaß
Zur Charakterisierung der Verflüssigungswirkung erfolgte die Bestimmung des Fließmaßes mittels einer pneumatischen Apparatur. Hierfür wurde die Bindemittelmischung (Wasser/Feststoff-Verhältnis 0,7) in einen Ring gefüllt, der 90 Sekunden nach Einstreubeginn mit einer definierten Kraft und Geschwindigkeit pneumatisch angehoben wurde.

3.2.2 Kalorimetrie
Eine bewährte und zuverlässige Methode, den Hydratationsverlauf von Calciumsulfatbindemitteln zu bestimmen, ist die Kalorimetrie. Hierfür kam das TAM AIR der Firma TA Instruments zur Anwendung. Das Anmischen erfolgte direkt im Gerät unter Verwendung eines Wasser/Feststoff- Verhältnisses (l/s) von 0,7.

3.2.3 Konduktometrie
Für die Bewertung der Keimbildung stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Dabei sind die resultierenden Ergebnisse stark von der Messmethode abhängig [14]. Für Suspensionen mit geringem Fremdioneneintrag (Fließmittel, Zitronensäure, u.A.) stellt die Messung der elektrischen Leitfähigkeit ein geeignetes Mittel zur Messung von Konzentrationsänderungen dar [15, 16]. Die Herstellung der Suspension erfolgte temperiert, unter Vorlage der jeweiligen Fließmittellösung und mit einen l/s-Verhältnis von 200. Für die konduktometrischen Untersuchungen kam eine Leitfähigkeitssonde der Firma Ahlborn vom Typ FYA 641-LF zur Anwendung.

Auf ein Filtern der Lösung, zur Herstellung einer quasi homogenen Lösung, wurde bewusst verzichtet. Die vollständige Trennung der Prozesse Auflösung und Keimbildung ist erfahrungsgemäß nicht möglich, d.h. erste Keime bilden sich noch bevor sich das Halbhydrat vollständig aufgelöst hat. Eine Filtrierung der Lösung vor Einsetzten der Keimbildung ist kaum zu realisieren. Da eine entsprechend dem Fließmittel unterschiedlich ausgeprägte Behinderung der Halbhydratauflösung nicht auszuschließen ist, hätte dies zudem Abweichungen in der herausgefilterten Halbhydratmenge zu Folge. Weiterhin adsorbieren die Fließmittel bekanntlich auf der Calciumsulfatoberfläche, d.h. mit dem herausgefilterten Feststoff würden auch Fließmittelmoleküle aus der Suspension entfernt. Das Filtern der Lösung zum Zeitpunkt der vollständigen Auflösung ist ebenfalls ungünstig, da dies einem Eingriff in den bereits fortgeschrittenen Hydratationsverlauf darstellt.

Ergänzend zur Bestimmung der Leitfähigkeit erfolgten Mineralphasenanalysen (Röntgendiffraktion) mit Hilfe des D 5000 der Firma Siemens/Bruker. Dabei wurde zum Abstoppen der Reaktion die Suspension zunächst rasch gefiltert (Nennweite Poren 10–16 μm) und der Filterrückstand anschließend mehrfach mit Isopropanol gespült und bei 40 °C getrocknet.

3.2.4 Lichtmikroskopie
Das Kristallwachstum wurde im Folgenden mit Hilfe eines Lichtmikroskops (Keyence VHX-600) untersucht. Den Messungen lagen ein Stuckgips aus REA-Gips sowie ein l/s-Verhältnis von 90 zu Grunde.

4 Ergebnisse und Diskussionen

4.1 Fließmaß unter Verwendung verschiedener ­Fließmittelkonzentrationen
Im Rahmen der Bestimmung des Fließmaßes galt es, in Anlehnung an die Forderung der DIN EN 13454-1, ein Fließmaß größer oder gleich 220 mm einzustellen. Durch Variation der Fließmitteldosierung konnte für jede Probe eine Verlaufskurve des Fließmaßes konstruiert werden. Bild 2 lässt zunächst erkennen, dass Melflux und Melflux plus zum Erreichen des optimalen Fließmaßes im Vergleich zu Melcret eine deutlich niedrigere Dosierung benötigen. Dabei nimmt mit der zunehmenden Wirksamkeit auch die Dosierempfindlichkeit zu. Der Vergleich von Melflux und Melflux plus verweist auf eine stärkere Verflüssigungswirkung des Kammpolymers mit Phosphatgruppen im optimalen Fließmaßbereich. Dabei erhöht sich die Dosierempfindlichkeit jedoch nicht. Bei einer Konzentration von 0,15 % wird mit beiden Fließmitteln ein vergleichbares Fließmaß erzeugt.

4.2 Hydratation von Calciumsulfathalbhydrat unter ­Zugabe von Fließmittel
In Bild 3 ist der Verlauf der Wärmerate eines abbindenden Betahalbhydrats (ß-HH) in Abhängigkeit der verschiedenen Fließmittel dargestellt. Dabei lässt sich zunächst die bereits beschriebene Verzögerung der Hydratationsreaktion erkennen, welche in der Reihenfolge Melcret ➝ Melflux plus ➝ Melflux zunimmt. Die Fließmittelkonzentrationen wurden zur Verdeutlichung der Effekte bewusst sehr hoch gewählt. In Bild 2 ist ersichtlich, dass zum Erreichen des Sollfließmaßes folgende Konzentrationen benötigt werden: Melcret 0,1 %, Melflux 0,07 %, Melflux plus 0,04 %. Kalorimetrische Messungen mit diesen „realistischen“ Konzentrationen zeigen nur für das Fließmittel Melfux eine signifikante Verzögerung. Die Zugabe von 0,1 % Melcret und 0,04 % Melflux plus verzögert die Reaktion lediglich minimal und bestätigt damit die Aussagen in [3].

4.3 Keimbildung
Vor dem Kristallwachstum muss zunächst Keimbildung stattfinden. Im weiteren realen Prozess verlaufen Keimbildung und Kristallwachstum jedoch nebeneinander, was für die getrennte Betrachtung der beiden Prozesse möglichst stark behindert werden muss. Dies soll für die Untersuchung der Keimbildung durch Vermeidung zu hoher Übersättigungen gewährleistet werden. Durch das l/s-Verhältnis von 200 (5,0 g/l) ist die Lösung stets hinsichtlich Halbhydrat (6,7 g/l Annahme a-HH) untersättigt. Durch den Auflösungsvorgang stellt sich jedoch eine Übersättigung hinsichtlich Dihydrat (2,3 g/l) ein. Da das System Calciumsulfat stark zur Übersättigung neigt, löst sich unter den vorliegenden Bedingungen das zugegebene Halbhydrat weitestgehend auf bevor es zu einer signifikanten Bildung von Dihydratkristallen kommt. In der Referenzprobe in Bild 4 wird nach 20 Minuten die maximale Leitfähigkeit erreicht. Dies kann sowohl auf das Ende des Auflösungsprozesses hinweisen als auch dem Einsetzten der Dihydratbildung geschuldet sein. Das sich anschließende Plateau der Kurve wird einem Gleichgewichtszustand zwischen Auflösungsprozessen und Keimbildung zugeordnet. Das Absinken der Leitfähigkeit setzt nach 50 Minuten ein und verweist auf den Beginn des Abschnitts, in dem das Kristallwachstum dominiert. Zur Überprüfung dieser Aussagen wurde die Phasenzusammensetzung der Referenzprobe nach Ablauf von 20 sowie 50 Minuten betrachtet. Dabei zeigte sich, dass der kinetische Pfad prinzipiell einer Fällungsreaktion nach Le Chatelier folgt. Das laborreine Halbhydrates wird innerhalb der ersten 20 Minuten nahezu vollständig aufgelöst. Hauptbestandteile des Rückstandes sind Anhydrit sowie schwer- und unlösliche Verunreinigung (z. B. Quarz und Dolomit). Der Halbhydratgehalt im Rückstand entspricht etwa einem Viertel des Anhydritgehaltes, welcher im Ausgangsmaterial zu weniger als 2 % vorliegt. Der Dihydratgehalt des Filtrates beträgt weniger als ein Prozent und kann daher als vernachlässigbar angesehen werden. In der nach Ablauf von 50 Minuten gefilterten Probe konnte mittels XRD bereits kein Halbhydrat mehr nachgewiesen werden. Der Anteil an Dihydrat beträgt etwa die Hälfte des im Rückstand detektierten Anhydritgehaltes. Bezogen auf die zugegebene Menge an Halbhydrat bildet sich dementsprechend innerhalb der ersten 50 Minuten weniger als ein Prozent Dihydrat. Dies bestätigt folglich, dass sich zum betrachteten Zeitpunkt bereits Keime gebildeten haben, das Kristallwachstum jedoch noch nicht weit fortgeschritten ist. Gleiches gilt für die fließmittelhaltigen Proben zum Zeitpunkt des einsetzenden Leitfähigkeitsabfalls. Auch in diesen Proben beträgt der Dihydratgehalt weniger als 1 % bezogen auf die Zugabemenge an Halbhydrat. Dabei ist zu beachten, dass es sich hierbei um den Größenbereich ≥ 10 μm (Nennweite Filter) handelt. Dihydratkeime und Dihydratkristalle < 10 μm können den Filter passieren und entziehen sich somit der Detektion. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass bis zum Abfall der Leitfähigkeitskurve Halbhydratauflösung und Keimbildung die maßgebenden Prozesse sind. Das Kristallwachstum übt bis zu diesem Zeitpunkt einen untergeordneten Einfluss aus. Der Abfall der Leitfähigkeit wird durch das Wachstum von Dihydratkristallen bestimmt und verläuft unabhängig von der Halbhydratauflösung, da der Prozess zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen ist.

Bild 4 zeigt den zeitlichen Verlauf der Leitfähigkeit beispielhaft an der Referenzkurve sowie an ausgewählten, fließmittelhaltigen Proben. Dabei kann zunächst nach Einstreuen des Bindemittels an allen Kurven ein Anstieg der elektrischen Leitfähigkeit festgestellt werden, welcher maßgeblich durch die Auflösung des Halbhydrates bestimmt ist. Nach Durchlaufen eines Maximums sinkt die Leitfähigkeit der Suspension zunächst nur minimal (Plateau). Im weiteren Verlauf wird ein Abknickpunkt erreicht, ab dem der Leitfähigkeitswert rasch abnimmt. Das Plateau im Kurvenverlauf, in dem die Leitfähigkeit nahezu konstant bleibt, kann entsprechend den vorangehend beschriebenen Erkenntnissen der Keimbildungsphase zugeordnet werden. Der häufig in diesem Zusammenhang verwendete Begriff „Ruhestadium“ beschreibt folglich einen Gleichgewichtszustand. Im Bereich des Plateaus setzt die Auflösung der letzten Halbhydrat- und Anhydritpartikel Ionen frei, während die Bildung von Dihydratkeimen Ionen verbraucht. Gleichzeitig lösen sich unterkritische Keime auf und Keime mit einem Radius größer dem kritischen Keimradius wachsen und bilden sich zu Dihydratkristallen aus. Dabei werden im selben Maße Ionen freigesetzt wie eingebaut. Im weiteren Verlauf der Reak­tion verbraucht die Bildung von Dihydratkristallen zunehmend mehr Ionen. Die Folge ist ein Abfall in der Leitfähigkeitskurve. Der Beginn dieses Abfalls im Kurvenverlauf wird im Folgenden als Ende der Keimbildungsphase und Beginn der Kristallwachstumsphase definiert.

Bild 4 zeigt sehr deutlich, wie die Verwendung von Fließmittel das Abknicken des Kurvenverlaufs zu späteren Zeitpunkten verschiebt. Folglich verlängert sich die Keimbildungsphase, bzw. die Kristallwachstumsphase setzt verzögert ein. Die geringste Verzögerungswirkung zeigt das Polykondensat, selbst eine Erhöhung der Konzentration um das zehnfache führt lediglich zu einer geringfügig verlängerten Keimbildungsphase. Die stärkste Verzögerung wird durch das Polycarboxylat verursacht. Das neuartige Fließmittel mit Phosphatgruppen nimmt eine Mittelstellung ein. Das Absinken der Leitfähigkeitskurve setzt im Vergleich zu den mit Melcret versetzen Proben langsamer und im Vergleich zur Verwendung von Melflux früher ein. Diese Erkenntnisse stehen in Übereinstimmung mit dem verzögertem Verlauf der Hydratation in Bild 3 sowie den ergänzend durchgeführten Untersuchungen der Versteifungszeiten (Messerschnittmethode). Bemerkenswert ist jedoch, dass der weitere Verlauf der Reaktion kaum beeinträchtigt wird. Bei näherer Betrachtung zeigt sich sogar ein geringfügig steilerer Abfall des Kurvenverlaufes im Vergleich zur Referenz. Konduktometrische Messungen mit 10-fach erhöhtem Feststoffgehalt der Suspension (l/s = 20) verdeutlichen dieses Verhalten.

Bild 5 zeigt beispielhaft am Polycarboxylatfließmittel den Verlauf der Leitfähigkeitskurve im stark übersättigten System. Zu beachten ist, dass Halbhydrat bei diesem l/s-Verhältnis im Überschuss vorliegt, d.h. bei einsetzender Dihydratbildung wird Halbhydrat nachgelöst. Die Ergebnisse bestätigen die Behinderung der Kristallisation. Dies wird untermauert durch ausgewählte Proben, welche abgestoppt und mittels XRD hinsichtlich des Phasenbestandes untersucht wurden. Dabei zeigt sich, dass die Fließmittelzugabe den Zeitraum verlängert bis signifikante Dihydratmengen detektiert werden können.

Weiterhin lässt Bild 5 erkennen, dass die Fließmittelzugabe nicht nur den Zeitpunkt des Leitfähigkeitsabfalls verschiebt, sondern auch dessen Stärke in den ersten Minuten mindert. Mit steigender Fließmittelkonzentration verlangsamt sich die Hydratationsgeschwindigkeit in den ersten Minuten zunehmend. Als Ursache für die abgedämpfte Anfangsreaktion kommen sowohl eine Behinderung der Keimbildung als auch ein vermindertes Wachstum von Keimen oder Kristallen in Frage. Dies steht in Übereinstimmung mit den bereits im Literaturteil benannten Auswirkungen einer Fließmitteladsorption.

Eine Adsorption der Fließmittel ist sowohl auf den Halbhydratpartikeln, als auch auf Dihydratkeimen und -kristallen möglich. Eine Belegung der Halbhydratoberfläche scheint zumindest in den ersten Sekunden der Reaktion keinen dominierenden Einfluss auszuüben. In Bild 4 und Bild 5 wird die maximale Leitfähigkeit nahezu unverzögert erreicht. Die Auflösungsgeschwindigkeit des Halbhydrates ist bekanntlich abhängig von der Größe und der Topographie der Partikel [17, 18]. Der Anstieg der Ionenkonzentration wird zu Beginn der Reaktion durch die Auflösung der feineren Halbhydratpartikel gewährleistet. Infolge des Ionenverbrauches werden zunehmend größere Halbhydratpartikel nachgelöst, wobei die Auflösung bevorzugt an Fehlstellen und bestimmten Flächen stattfindet. Diese Oberflächenbereiche stellen jedoch gleichzeitig eine bevorzugte Adsorptionsfläche für Fließmittelmoleküle dar. Es ist daher vorstellbar, dass die Belegung solcher „reaktiven Zentren“ durch Fließmittelmoleküle zu einem behinderten Nachlösen des Halbhydrats führt. Infolge dessen würden weniger Ionen freigesetzt und der Reaktionsverlauf verzögert. Elektrostatische Wechselwirkungen der Fließmittelmoleküle mit den unterkritischen Keimen können ebenfalls eine Verzögerung oder sogar Behinderung des Keimwachstums zu stabilen Keimen hervorrufen. Dadurch würden sich immer mehr Keime bilden, welche bei ausreichender Fließmittelkonzentration ebenfalls ein gestörtes Wachstum aufweisen. Eine solche Behinderung des Keimwachstums bzw. Verlängerung der Keimbildungsreaktion bedingt eine verzögerte Hydratation in den ersten Minuten der Hydratation. Gleiches gilt für bereits ausgebildete Kristalle, die durch Adsorption von Fließmittelmolekülen auf den Kristallflächen mit den höchsten Oberflächenenergien ebenfalls im Wachstum behindert werden. Die verlängerte Keimbildungsphase und das behinderte Wachstum der ersten Dihydratkristalle könnte somit die verminderte Hydratationsintensität erklären. Die Messungen des Zetapotenzials in [19] und [20] lassen eine bevorzugte Adsorption auf Dihydrat vermuten. Die Untersuchungen zeigen sowohl in Isopropanol als auch in Wasser ein höheres Zetapotenzial für Dihydrat im Vergleich zu Halbhydrat.

Die Markierungen in Bild 5 kennzeichnen den Übergang zu einem Reaktionsanschnitt in dem das Kristallwachstum dominiert (turn-off area). Dabei zeigt sich, dass dieser Übergangsbereich in fließmittelhaltigen Proben zwar zeitverzögert erreicht wird, die anschließende Reaktion jedoch leicht beschleunigt stattfindet. Dies steht nicht im Widerspruch zur Verzögerungswirkung der Fließmittel. Die Bedingungen, die sich einstellen, wenn das Fließmittel weitestgehend adsorbiert sowie ggf. teilweise überwachsen ist, können zu einer beschleunigten Reaktion führen. Liegt eine höhere Anzahl an Keimen und kleinen Kristallen vor, steht dem weiteren Kristallwachstum dementsprechend mehr Wachstumsfläche zur Verfügung. Es werden verstärkt Ionen aus der Lösung verbraucht. Die Folge ist ein rapider Abfall der Leitfähigkeit, wie in Bild 5 und Bild 6 dargestellt. Der steilere Abfall der Ionenkonzentration muss seine Ursache folglich nicht zwangsläufig in einem verstärkten Wachstum der einzelnen Kristalle haben, sondern kann auch aus einer erhöhten Anzahl an im Wachstum befindlichen Kristallen stammen.

Denkbar ist weiterhin ein positiver Einfluss der Partikeldispergierung. Dabei wird unterstellt, dass die ausgefällten Dihydratkriställchen im Referenzsystem zur Agglomeration neigen, d.h. kleine Kristallanhäufungen bilden. Eine Dispergierung der frisch gebildeten Dihydratkristalle durch das Fließmittel würde folglich den Anteil an frei zugänglicher Oberfläche erhöhen. Somit stände mehr Fläche zur Anlagerung von Elementarbausteinen zur Verfügung, was bei oberflächenkontrollierten Wachstum zu einer Beschleunigung führen kann. Vorraussetzung hierfür ist die Dominanz des positiven Effektes der größeren Oberfläche, gegenüber der verringerten Reak­tivität der Oberfläche infolge Fließmittelbelegung.

Die Übergangsbereiche von verzögerter Reaktion zu Kristallwachstumsphase sind in Bild 5 markiert (am Beispiel Melflux). Bild 6 zeigt eine schematische Darstellung der Übergangsbereiche (turn-off areas) in Abhängigkeit der Konzentration des jeweiligen Fließmittels. Der Vergleich der drei Fließmittel veranschaulicht die bereits genannte Reihenfolge der Verzögerungswirkung. Melcret hat den geringsten Einfluss auf den Hydratationsverlauf. Melflux plus bedingt eine signifikante Verzögerung, welche jedoch deutlich geringer ausfällt als bei Verwendung von Melflux.

Ein weiterer, für die Keimbildung entscheidender, Aspekt ist die Anlagerung von Calciumionen am Fließmittelmolekül. Diese Anlagerung lässt sich mittels der verwendeten Messmethoden (Konduktometrie, ICP-OES) nicht bestimmen und fließt daher nur in theoretische Überlegungen ein. Für das vorliegende Calciumsulfatsystem wird angenommen, dass die Bindung der Kationen am Fließmittel zwar die Keimbildungswahrscheinlichkeit verringern kann, nicht aber das Keimwachstum und das Kristallwachstum. Vorrangegangne Untersuchungen an Alkalisulfaten sowie Untersuchungen von [21] und [22] im Zusammenhang mit Gipsausfällungen bei der Phosphorsäureherstellung fandenbei Ca2+/SO42- Verhältnissen deutlich unter 1,0 eine höhere Kristallwachstumsgeschwindigkeit. Dies wird begründet mit der Abhängigkeit der Einbaugeschwindigkeit der Gitterionen (integration rates) von deren Konzentrationen in der Lösung sowie deren Einbaufrequenz (integration frequencies). Da Sulfationen bekanntlich deutlich voluminöser sind als Calciumionen, weisen Sulfationen eine schlechtere Adsorption und Einbaufrequenz auf. Eine höhere Anzahl an Sulfat-ionen in der Lösung bzw. in der Adsorptionsschicht des Dihydratkristalls wirkt sich daher begünstigend auf das Kristallwachstum aus.

4.4 Kristallwachstum
Entsprechend den genannten Ursachen lassen konduktometrische Untersuchungen keine Rückschlüsse zu, ob eine geringe Anzahl an Kristallen sehr schnell wächst oder ob eine Vielzahl an Kristallen zu einem verstärkten Wachstum der gesamten Kristallmasse führt. Um den Einfluss der Zusätze auf das primär stattfindende Kristallwachstum darzustellen, folgt die Betrachtung von in situ Lichtmikroskopieuntersuchungen an Suspensionen.

Bis zu einer Konzentration von 0,1 % verzögert keines der Fließmittel signifikant das beobachtete Kristallwachstum. Bei einer Zugabemenge von 0,2 % bezogen auf den Stuckgipsanteil zeigen sich Unterschiede im Bereich der feinsten Partikel. Das heißt, bei Verwendung von Melflux und Melflux plus liegen zu Beginn der Reaktion sehr viele feine Partikel vor, die sich erst im Laufe der Reaktion wieder auflösen. Hierbei könnte es sich um erste kleine Dihydratkristalle handeln, welche durch die Adsorption von Fließmittel am Wachstum gehindert werden und sich später infolge der Ostwaldreifung wieder auflösen. Eine zweite mögliche Erklärung für diese feinen Partikel ist die Dispergierwirkung der Fließmittel. Während in der Referenzprobe kleinste Partikel ungehindert agglomerieren können, d.h. größere Partikelansammlungen bilden, verhindert die Zugabe von Fließmittel die Entstehung solcher Partikelanhäufungen. Es ist daher denkbar, dass die Dispergierung der feinsten Partikel zu einer scheinbar feineren Partikelgrößenverteilung führt.

Bild 7 veranschaulicht das Wachstum der nadel- und tafelförmigen Dihydratkristalle. Bei den großen, gerundeten Partikeln handelt es sich um Halbhydratpartikel. Die Verwendung von 0,2 % Melcret und Melflux plus verursacht keine signifikanten Änderungen des Zeitraums bis erste Dihydratkristalle sichtbar werden. Lediglich bei Zugabe von Melflux verlängert sich dieser Zeitraum geringfügig, die ausgebildeten Kristalle wachsen jedoch nur minimal verlangsamt im Vergleich zur Referenz. Erst ab einer Konzentration von 0,5 % Melcret werden die Kristalle leicht verzögert sichtbar, das Kristallwachstum (Zunahme Kristallgröße) erscheint jedoch immer noch unbeeinflusst. Melflux und Melflux plus führen bei einer Konzentration von 0,5 % sowohl zu einer Verlängerung der Zeit bis erste Kristalle sichtbar werden, als auch zu einer Verzögerung des weiteren Kristallwachstums. Dabei verzögert Melflux die Reaktion etwas stärker als Melflux plus. Bild 7 zeigt dieses Verhalten an lichtmikrosko­pischen Aufnahmen exemplarisch als Gegenüberstellung der Referenz mit 0,5 % Melflux sowie 0,5 % Melflux plus. Die Größe der vorliegenden Kristalle ist in den Bildern auf der linken Seite in etwa vergleichbar. Die Bilder auf der rechten Seite zeigen die Proben fünf Minuten später. Es lässt sich erkennen, dass die Dihydratkristalle der Referenzprobe deutlich stärker gewachsen sind als die der PCE-haltigen Probe. Eine deutlich geringere Verzögerung verursacht das Fließmittel Melflux plus. Weiterhin veranschaulicht Bild 7 die Anwesenheit kleinster Partikel in den fließmittelhaltigen Proben. Die Versuche bestätigten zweifelsfrei, dass das Kristallwachstum der Dihydratkristalle durch die Anwesenheit von Fließmitteln vermindert wird. Dabei untermauern die Lichtmikroskopaufnahmen die bereits erläuterte Reihenfolge der Verzögerungswirkung: Melcret < Melflux plus < Melflux.

5 Schlussfolgerungen

Die jüngste Dispersionstechnologie der BASF‑ ein Kammpolymer mit Phosphatgruppen verflüssigt Stuckgipspasten wirkungsvoller als das verwendete Polykondensat- und Polycarboxylatfließmittel. Weiterhin ist die Verzögerung der Hydratation im Vergleich zum PCE-Fließmittel deutlich reduziert. Ursächlich für diese fließmittelinduzierte Verzögerung ist eine Behinderung der Keimbildung und des Kristallwachstums. Leitfähigkeitsuntersuchungen an fließmittelhaltigen Calciumsulfatsuspensionen zeigen, wie die Zugabe von Fließmittel die Dihydratkeimbildung behindert und somit maßgeblich zur Verzögerung des Hydratationsprozesses beiträgt. Lichtmikroskopische Aufnahmen lassen erkennen, dass das Wachstum der einzelnen Kristalle bei hohen Fließmittelkonzentrationen beeinträchtigt wird. Sowohl der Hydratationsverlauf von ß-HH‑Pasten als auch die Teilprozesse Keimbildung und Kristallwachstum zeigen eine Beeinflussung der Reaktion in der Reihenfolge Polykondensat < Kammpolymer mit Phosphatgruppen < Polycarboxylat.

Danksagung

Die Autoren bedanken sich bei der Firma BASF SE ­Ludwigshafen für die Finanzierung dieses interessanten Forschungsvorhabens. Besonderer Dank gilt hierbei Herrn Dr. Bräu sowie Herrn Dr. Loges von der BASF Construction Polymer GmbH in Trostberg für die sehr gute Zusammenarbeit und die anregenden Diskussionen. Unser Dank gilt außerdem der Knauf Gips KG für die freundlicher­weise zur Verfügung gestellten Calciumsulfatbaustoffe.

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