Beständigkeit von Zementsystemen unter den Bedingungen einer geologischen Endlagerung von CO2 (CCS-Technologie)

Technische Universität München

Nur mit geeigneten Bindemittelsystemen ist eine dauerhafte Abdichtung von CO2-Endlagern nach der CCS-Technologie möglich.

Vier Prüfkörper aus unterschiedlichen Portlandzement-Zusatzmittel-Formulierungen wurden bei 90 °C und 400 bar Druck überkritischem CO2 ausgesetzt, um ihre Stabilität gegenüber CO2 zu prüfen. Alle Proben wurden von CO2 angegriffen, die Geschwindigkeit der Carbonatisierung des Zementsteins war jedoch sehr gering. Bedeutsamer war, dass zwei Proben massive Rissbildung aufwiesen, bedingt durch den Kristallisationsdruck von gebildetem CaCO3. Dieser Vorgang erlaubt ein relativ rasches Aufsteigen des CO2 im Zementstein. Der Rissbildung kommt daher eine zentrale Bedeutung für die dauer­hafte...
Vier Prüfkörper aus unterschiedlichen Portlandzement-Zusatzmittel-Formulierungen wurden bei 90 °C und 400 bar Druck überkritischem CO2 ausgesetzt, um ihre Stabilität gegenüber CO2 zu prüfen. Alle Proben wurden von CO2 angegriffen, die Geschwindigkeit der Carbonatisierung des Zementsteins war jedoch sehr gering. Bedeutsamer war, dass zwei Proben massive Rissbildung aufwiesen, bedingt durch den Kristallisationsdruck von gebildetem CaCO3. Dieser Vorgang erlaubt ein relativ rasches Aufsteigen des CO2 im Zementstein. Der Rissbildung kommt daher eine zentrale Bedeutung für die dauer­hafte Dichtigkeit von CCS-Bohrungen zu (Bild 1). Sie kann durch Zemente mit geringer Portlandit-Bildung weitgehend vermieden werden.

1 Einleitung

Die erhöhten CO2-Emissionen, welche aus einem steigenden Energieverbrauch resultieren, führen zu einer verstärkten globalen Erwärmung. Aus diesem Grund werden weltweit große Anstrengungen unternommen, diese Emissionen deutlich zu reduzieren. Eine Alternative zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes wurde bereits 1977 von MARCHETTI vorgeschlagen  [1]. Er beschrieb die Möglichkeit, das Kohlendioxid aus den Abgasen von Kohlekraftwerken abzuscheiden und anschließend in geeigneten geologischen Formationen zu speichern (Carbon Capture & Storage; CCS). Über die Jahre wurde dieses Konzept weiterentwickelt und es stellte sich heraus, dass erschöpfte Öl- und Gaslagerstätten, tiefe saline ­Aquifere und nicht erschließbare Kohleflöze besonders für die ­Lagerung von CO2 geeignet sind [2].

Um die geologische Lagerung von CO2 realisieren zu können, müssen Bohrlöcher errichtet und zementiert werden, durch die anschließend superkritisches Kohlendioxid (scCO2) in die Formation eingepresst wird. Typischerweise werden Bohrungen mit Portlandzement abgedichtet [3], welcher allerdings nicht CO2-stabil ist [4]. Hierdurch können Undichtigkeiten im Zementmantel entstehen, durch die das CO2 wieder an die Oberfläche gelangen kann.

In dieser Studie wurde versucht, konventionellen Tiefbohrzement mit Zusätzen so zu modifizieren, dass seine CO2-Beständigkeit erhöht wird. Hierfür wurden vier Zementsysteme mit unterschiedlichen Ansätzen zur Verringerung der Gaspermeabilität gewählt und diese einen bzw. sechs Monate unter 400 bar Druck und bei 90 °C superkritischem CO2 ausgesetzt. Aus den gewonnen Daten sollten Rückschlüsse darüber gewonnen werden, ob und wie sich CO2-tolerante Portlandzemente für CCS formulieren lassen.

2 Materialien und Lagerbedingungen

Es wurden vier Zementsysteme mit unterschiedlichen Ansätzen zur Erhöhung der CO2-Beständigkeit getestet. System A enthielt anorganische, CO2-inerte Partikel, welche die Porenzwischenräume in der Zementmatrix ausfüllen und somit die Permeabilität des Zementsteins gegen scCO2 verringern sollten. Zementsystem B bestand aus einer Mischung aus CEM III und Flugasche in solchem Verhältnis, dass durch das veränderte CaO/SiO2-Verhältnis praktisch kein Portlandit mehr während der Hydratation des Zements gebildet wurde. Bei diesem System kann CO2 demnach nicht mehr mit Ca(OH)2 reagieren. Der Ansatz von Zementsystem C beruhte auf einem Verstopfen der Poren durch chemische Zusatzmittel. Hierfür wurden dem Zement filmbildende, organische Latexpartikel zugesetzt. System D diente als Referenz und bestand aus reinem API (American Petroleum Institute) Class G Tiefbohrzement (Dyckerhoff „black label“). Es enthielt keine Zusatze, welche die CO2-Beständigkeit des Zements erhöhen könnten. Alle Zemente enthielten NaCl, um sie an die Bedingungen salzhaltigen Lagerstättenwassers, wie sie typischerweise in Ölfeldern in Niedersachsen auftreten, anzupassen.

Zementsystem A wurde nach einer Modifikation (längere Mischzeiten, niedrigere Scherraten) der API Specification 10 B-2 angemischt [5]. Die Systeme B, C und D wurden nach einer Vorschrift, welche von den Industriepartnern entwickelt wurde und stark von der API Norm abweicht, vorbereitet. Nach dem Anmischen wurden die Zementschlämmen in zylindrische Plastikbehälter (h = 50 mm, d = 30 mm) gegeben und unter atmosphärischen Bedingungen zwei Wochen in synthetischem Lager-stättenwasser ausgehärtet. Das synthetische Lagerstättenwasser sollte die Ionengehalte aus einer erschöpften Öllagerstätte in Norddeutschland simulieren, welche für eine Lagerung von CO2 in Betracht gezogen wurde (siehe Tabelle 1).

Die erhärteten Zementprobenkörper wurden anschließend aus der Plastikschalung gelöst und weitere 28 Tage bei 90 °C und 400 bar Druck in synthetischem Lagerstättenwasser gelagert. Die Lagerung erfolgte in 4-Liter-Edelstahlautoklaven der Firma Parr Instrument Company (Moline/IL, USA) (Bild 2). Die anschließende Lagerung in scCO2 erfolgte statisch ohne Rühren, da dies eine tatsächliche Lagerung in Öl- und Gaslagerstätten realistischer widerspiegelt. 24 Probenkörper wurden hierfür auf Edelstahl-Gestellen wie in Bild 3 dargestellt platziert und diese in 2-Liter-Edelstahlautoklaven (Parr Instrument Company, Moline/IL, USA) eingebracht. Die Autoklaven wurden anschließend zur Hälfte mit synthetischem Lagerstättenwasser gefüllt. Die unteren Proben standen demnach in CO2-gesättigtem Wasser (Flüssigkeitsphase), während die oberen Proben einer mit Wasser gesättigten CO2-Phase (Gasphase) ausgesetzt waren. Die Proben wurden über Zeiträume von einem und sechs Monaten bei einer Temperatur von 90 °C und einem Druck von 400 bar gelagert. Bei diesen Bedingungen liegt CO2 in superkritischem Zustand vor und verhält sich besonders aggressiv gegenüber Zement. Als Referenz wurde eine zweite Reihe Probenkörper aller Zementsysteme unter denselben Bedingungen, jedoch unter Stickstoff- statt CO2-Atmosphäre gelagert.

3 Einfluss des scCO2 auf das Erscheinungsbild

der Probenkörper

Bild 4 zeigt das optische Erscheinungsbild der Probenkörper nach einem und sechs Monaten Lagerung in scCO2. Nach einem Monat konnten noch keine Veränderungen der Probenkörper beobachtet werden. Nach sechs Monaten zeigten sämtliche Probenkörper  des Zementsystems A (aus der Gas- und Flüssigkeitsphase) eine raue Oberfläche ähnlich der von Sandstein. Diese Beobachtung weist darauf hin, dass leicht lösliche Carbonate aus der Zementmatrix herausgewaschen worden sind. Die Probenkörper von Zementsystem B zeigten keine optischen Veränderungen nach sechs Monaten Kontakt mit scCO2.

Bei den Probenkörpern der Zementsysteme C und D zeigte sich nach sechs Monaten Lagerung in scCO2 eine deutliche Rissbildung (siehe Bild 5). Der Zementstein von System C wurde in der Flüssigkeitsphase besonders stark vom CO2 angegriffen und vollständig fragmentiert. Die Proben des Referenzsystems D (reiner API Class G Zement) zeigten ebenfalls sowohl in der Gas- als auch in der Flüssigkeitsphase eine deutliche Rissbildung. Diese fiel allerdings im Vergleich zum Zementsystem C deutlich geringer aus.

Rissbildung ist für die Dichtigkeit der Lagerstätten äußerst ungünstig, da Risse einen sofortigen Weg durch den Zement in Richtung Oberfläche bieten. Die Rissbildung ist das Ergebnis einer Auskristallisation von CaCO3. Die Kristallisation von Calciumcarbonat ist mit einer Volumenexpansion von ~ 11 % verbunden [6], wodurch ein enormer Spaltdruck im Zement entstehen kann.

4 Carbonatisierung der Zementprobenkörper

Die Eindringtiefe von CO2 wurde mittels Phenolphthalein-Tests untersucht. Es konnten im Allgemeinen keine Unterschiede zwischen Probenkörpern aus der Flüssigkeitsphase (mit CO2 gesättigtes Lagerstättenwasser) und jenen aus der Gas-Phase (mit Wasser gesättigtes CO2-Gas) gefunden werden. Aus diesem Grund sind in Bild 6 nur Probenkörper dargestellt, welche im nassen CO2-Gas gelagert wurden.

Nach einem Monat Lagerung unter scCO2 wurden je nach Zementsystem unterschiedliche Eindringtiefen beobachtet. In System A konnte schon nach dieser kurzen Zeit keine Alkalinität im Zementstein mehr gefunden werden, was auf vollständige Carbonatisierung dieser Proben hindeutet. Aufgrund des relativ niedrigen Bindemittelanteils in diesem System scheint die Carbonatisierung sehr schnell voranzuschreiten. Zementsystem B zeigte eine Eindringtiefe von 10 mm, was ca. 2/3 des Probenradius entspricht. Die Proben der Zementsysteme C und D zeigten nur sehr schmale Carbonatisierungszonen. Sie betrugen beim System C ca. 3 mm und beim System D 0,5 mm. Die Ergebnisse zeigen, dass die Proben der Zementsysteme C und D weitaus weniger von scCO2 angegriffen werden als die der Systeme A und B.

Nach sechs Monaten Lagerung wiesen die Probenkörper der Systeme A, B und C eine vollständige Carbonatisierung (keine Alkalinität des Zementsteins) auf. Nur Zementsystem D (reiner API Class G Zement) behielt seine Alkalinität. Allerdings wurden bei diesen Proben, ähnlich wie bei System C, viele Risse beobachtet.

Mittels der Carbonatisierungstiefe nach einem Monat Lagerung unter scCO2 kann man das Fortschreiten eines CO2-Angriffs über längere Zeiträume abschätzen. BARLET-GOUÈDARD et al. postulierten einen linearen Zusammenhang zwischen der Dicke der carbonatisierten Schicht und der Wurzel der Zeit [7]. Unter Anwendung dieses Modells kann die Carbonatisierungstiefe nach einer Zeit von 100 Jahren berechnet werden. In den Proben von Zementsystem A wäre demnach das scCO2 ~ 35 cm vorgedrungen. In den Zementsystemen C bzw. D wären Schichten von ~ 11 cm bzw. ~ 2 cm Dicke angegriffen worden. Gemäß diesen Berechnungen würde die Carbonatisierung nur sehr langsam durch die verschiedenen Zementproben voranschreiten. Bei üblichen Bohrlochtiefen von > 2000 m wäre demnach Dichtigkeit über einen Zeitraum von mehreren tausend Jahren gegeben. Dieses Modell berücksichtigt jedoch nicht eine beschleunigte CO2-Ausbreitung durch Rissbildung.

5 Porositätsentwicklung

In erhärtetem Zementstein stellen Poren potentielle Kanäle dar, über die CO2 bis zur Oberfläche gelangen kann. Um eine vollständige Dichtigkeit der Bohrung zu gewährleisten, sollte der Zementstein nach dem CO2-Angriff eine möglichst niedrige Porosität und geringe Porendurchmesser aufweisen. Um dies zu untersuchen, wurden Quecksilberdruckporosimetrie-Messungen an den CO2-ausgesetzten Prüfkörpern durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Bild 7 dargestellt.

Nach einem Monat Lagerung unter CO2 zeigten die Probekörper von System A einen signifikanten Anstieg der Gesamtporosität von 19 Vol. % auf 27-34 Vol. % und eine Vergrößerung des durchschnittlichen Porendurchmessers. Dieser Effekt kann durch eine vorschreitende Carbonatisierung der Zementsteinmatrix mit anschließender Auswaschung von Ca(HCO3)2 erklärt werden. Der Prozess war nach einem Monat CO2-Exposition noch nicht abgeschlossen. Nach sechs Monaten Lagerung nahm die Anzahl der größeren Poren (Durchmesser um 80 nm) weiter zu, während die Gesamtporosität mit ca. 26 Vol. % im Vergleich zur Ein-Monatslagerung konstant blieb.

Bei Zementsystem B hatte die CO2-Lagerung hingegen nahezu keinen Einfluss auf die Gesamtporosität der Probenkörper (22–26 Vol %). Die Porengrößen verschoben sich jedoch hin zu größeren Durchmessern. Dies kann auf voranschreitende Auswaschungen aus der Zementsteinmatrix zurückgeführt werden.

Die Gesamtporositäten der Probenkörper von Zementsystem C und D blieben selbst nach CO2-Exposition sehr niedrig. Für das Latexpolymer-basierte System C wurde ein Wert von ~ 15 Vol. % gemessen und beim nicht modifizierten API Class G Zement (System D) schwankte die Porosität zwischen 14 und 20 Vol. %. In beiden Fällen veränderten sich die Porengrößen kaum.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Proben der Zementsysteme A und B nach CO2-Lagerung eine erhöhte Gesamtporosität aufwiesen, während die Zementkörper der Systeme C und D nach CO2-Exposition ihre niedrigen Porositäten beibehielten. Diese Befunde erklären, weshalb Rissbildung nur in den Probenkörpern der Zementsysteme C und D beobachtet wurde, während die Matrizes der Systeme A und B nicht beschädigt waren. Nach dem porenmachanischen Modell von FABBRI et al. tritt Rissbildung in Tiefbohrzementprüfkörpern besonders dann ein, wenn für das Wachstum des auskristallisierenden CaCO3 kein ausreichender Porenraum zur Verfügung steht [8]. Demnach sind Zementschlämmen mit niedrigem w/z-Wert (geringer Kapillarporosität), wie sie in der Tiefbohrzementierung üblich sind, besonders anfällig für Rissbildung. Bei geringen Porositäten besitzen die wachsenden CaCO3-Kristalle nicht genügend Expansionsraum. Der entstehende Kristallisationsdruck sprengt das Zementsteingefüge. Das theoretische Modell von FABBRI et al. wurde durch die hier beschriebenen Ergebnisse experimentell bestätigt.

6 Permeabilitätsentwicklung

Ein besonders wichtiger Parameter zur Beurteilung der Dichtigkeit eines Zementsteins ist die Gaspermeabilität. Die Permeabilitäten der Probenkörper gegen CO2 wurden nach einem und sechs Monaten Lagerzeit untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 dargestellt. Die Gaspermeabilitäten der Referenzproben (Lagerung ohne CO2) lagen alle unter der Nachweisgrenze von 0,0001 mD. Dies zeigt die ursprünglich sehr hohe Dichtigkeit aller Zementsysteme. Nach Kontakt mit scCO2 erhöhten sich die Permeabilität von System A deutlich (z.B. auf 0,089 mD nach sechs Monaten Lagerung in der Gas-Phase). Auch bei den Probenkörpern der Zementsysteme C (Latex-basiert) und D (reiner API Class G Tiefbohrzement) ließen sich erhöhte Permeabilitäten beobachten. Nur die Gaspermeabilität von Zementsystem B (Flugasche-basiert) wurde durch das scCO2 nicht beeinflusst.

Danksagung

Die Autoren danken der Firma RWE Dea, Hamburg für die Initiierung und Finanzierung der Studie sowie für die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Daten. Herrn Dipl.-Ing. E. Maikranz wird für die zahlreichen Anregungen und Hinweise gedankt.

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