Bewertung von Rohstoffen für die industrielle Herstellung von Kalk

CIMPROGETTI S.p.A.

Um den veränderten Anforderungen unterschiedlicher Industrie-Bereiche gerecht zu werden, bedarf es verschiedener Qualitäten von Branntkalk und Löschkalk. Aus diesem Grund ist eine verbesserte Gütekontrolle im Kalzinierverfahren erforderlich.

1 Einleitung

Die in diesem Artikel aufgeführten Fallstudien bieten einen repräsentativen Überblick über die technischen Aktivitäten, die Cimprogetti S.p.A. weltweit in den letzten zehn Jahren durchgeführt hat. Kunden aus aller Welt schicken ständig kommerzielle Proben von Karbonatgestein, d. h. Kalkstein und Dolomit, um ihre Eignung für das Kalzinierverfahren in einem Doppelschachtregenerativofen (TSR) zu bewerten, der dann von dem oberitalienischen Unternehmen konstruiert und installiert wird (Bild 1).

Wenn man berücksichtigt, dass unterschiedliche Qualitäten von Branntkalk und Löschkalk...

1 Einleitung

Die in diesem Artikel aufgeführten Fallstudien bieten einen repräsentativen Überblick über die technischen Aktivitäten, die Cimprogetti S.p.A. weltweit in den letzten zehn Jahren durchgeführt hat. Kunden aus aller Welt schicken ständig kommerzielle Proben von Karbonatgestein, d. h. Kalkstein und Dolomit, um ihre Eignung für das Kalzinierverfahren in einem Doppelschachtregenerativofen (TSR) zu bewerten, der dann von dem oberitalienischen Unternehmen konstruiert und installiert wird (Bild 1).

Wenn man berücksichtigt, dass unterschiedliche Qualitäten von Branntkalk und Löschkalk gefordert werden, um den neuen Anforderungen in unterschiedlichen Bereichen gerecht zu werden, ist es notwendig geworden, die Gütekontrolle im Kalzinierverfahren zu verbessern. Das beginnt mit einem kompletten Satz von Analysen des losen Gesteins. Das betriebliche Verfahren zur Charakterisierung der Rohmaterialien umfasst chemische und physikalisch-mechanische Analysen bezüglich des Brennverhaltens sowie technologische Tests. Vor kurzem wurden auch mineralogisch-petrografische Untersuchungen auf geologischer Basis durchgeführt, um die Auswirkungen der Zusammensetzung und der Mikrostruktur des Karbontagesteins auf die Qualität und den Einsatz von industriellem Branntkalk zu bewerten. Insbesondere wurde die Röntgenkristallstrukturanalyse (Röntgenbeugungsanalyse RDA) zusammen mit der Methode der Rietveld-Verfeinerung durchgeführt, um die quantitative Phasenanalyse (QPA) zu bestimmen. Für die Gefügeanalyse – auch als petrographische oder mikro-fazielle Analyse von Karbonatgestein bekannt – wurde die digitale Bildverarbeitungstechnik angewendet, um das Verhältnis Mikrit zu Sparit (M/S) und die Kristallgrößenverteilung zu bestimmen.

Schließlich wurde das Brennverhalten bei unterschiedlichen Temperaturen untersucht, um das Verhalten des Rohmaterials in einem TSR-Ofen bei Einsatz unterschiedlicher Brennstoffe vorherzusagen. Der Bericht über die Eignung des Rohmaterials basiert auf all diesen Tests.

Das Ziel dieser Studie besteht darin, das Verhältnis zwischen den Parametern der Zusammensetzung und Mikrostruktur, dem physikalisch-mechanischen Verhalten und der Brennbarkeit der Karbonatgesteine im Kalzinierprozess aufzuzeigen, um die Wirkung auf die Reaktivität des Branntkalks vorherzusagen. Schließlich können Fortschritte bei der Charakterisierung industrieller Mineralstoffe, die auf der Integration unterschiedlicher Analysenmethoden basieren, erfolgreich angewendet werden, um Probleme im Kalzinierprozess zu lösen und – allgemeiner gesprochen – den gesamten Kalksektor zu modernisieren.

2 Materialien und Methoden

Gegenwärtig werden Proben von Karbonatgestein aus aller Welt (Bild 2) im Labor analysiert, um ihre Eignung für den Kalzinierprozess in TSR-Öfen nachzuweisen. Das betriebliche Verfahren für die Charakterisierung von Karbonatgestein umfasst einen kompletten Satz von Analysen der Zusammensetzung sowie physikalisch-mechanische Tests. Die visuelle Überprüfung des Gesteins ist die erste Stufe und liefert wichtige Informationen, wie z. B. Farbe, die nach der Farbtafel für Gestein nach Munsell® bewertet wird. Es folgen die Korngrößenverteilung, Härte, Porosität, der Fossilinhalt, das Vorhandensein von Staub, die Art des Gefüges und schließlich die Homogenität der Probe. Diese ersten Informationen ermöglichen es, die folgenden Analysen richtig zu definieren. Was die chemische Analyse betrifft, so werden die Haupt- und Nebenelemente mit Hilfe der nasschemischen Analyse und der Atomabsorptionsspektroskopie (AAS) bestimmt. Es folgen interne Testmethoden. Zurzeit wird die mineralogische Analyse in einem externen Labor durchgeführt. Dabei wird das Pulververfahren (RDA) zusammen mit der Rietveld-Verfeinerung für die quantitative Phasenanalyse (QPA) angewendet. Für die petrographische Untersuchung wird ein Polarisationsmikroskop mit einem Bildsoftwarepaket für die digitale Bildanalyse eingesetzt.

Es werden physikalisch-mechanische Analysen durch­geführt, wobei die Schüttdichte und die maximale Feuchtigkeit, die in etwa der kapillaren Porosität entspricht, untersucht werden. Dazu gehören auch Abbautests an den Rohmaterialien. Das Brennverhalten des Kalks wird in einem Muffelofen bewertet, wobei der Glühverlust nach einer bestimmten Zeit bei einer bestimmten Temperatur berücksichtigt wird. Der Standard-Brennbarkeitstest ist ungefähr mit einer Thermographischen Analyse (TGA) vergleichbar, wird aber an Gesteinsproben und nicht an Pulverproben durchgeführt.

Was die technologischen Tests betrifft, so wird der Ausdehnungsversuch bis 700 °C durchgeführt, um die Tendenz des Karbonatgesteins zu Verstopfungen in der Vorwärmzone des Ofens vorherzusagen, während der Hochtemperaturtest bei 1300 °C, nämlich der Überbrandtest, durchgeführt wird, um die Klebrigkeit des Kalks bei der maximalen Temperatur im Ofen vorherzusagen. Nach dem schroffen Temperaturwechsel wird auch die Farbe des Kalks ermittelt.

Danach wird das mechanische Verhalten des Kalks mit Hilfe der Abbau- und Fallversuche bewertet. Für den Abbau wird eine Standardsiebmaschine eingesetzt. Bei diesem Test wird die Reibung innerhalb der Rohmaterialstücke als auch der Kalkstücke im Ofen simuliert. Während des Absinkens des Materials im Ofen (ein Prozess, der normalerweise 16-20 Stunden in einem TSR-Ofen dauert) reiben die Gesteinsoberflächen gegeneinander, und ein Abbau findet statt. Das Ergebnis des internen Tests wird sowohl für das Rohmaterial als auch für den Kalk angegeben und als Prozentsatz des Materialrückstands auf den Sieben von 10 mm und 19 mm ausgedrückt. Es ist wichtig, zwischen dem produzierten Feingut (Fraktion < 10 mm) und der Menge an rissigem Kalk (Fraktion zwischen 10 und 19 mm) zu unterscheiden. Manchmal weisen die Rohmaterialien eine deutliche Tendenz auf zur Aufspaltung in kleinere Stücke während des Vorwärmens oder am Beginn der Kalzinierung, wobei der Kalk selbst stabil sein kann. Im vorliegenden Fall liegt eine ziemlich geringe Fraktion an Feingut < 10 mm vor und die Menge an rissigem Kalk zwischen 10 und 19 mm ist im Allgemeinen hoch. Ein solches Rohmaterial kann zu einer geringeren spezifischen Produktion des Ofens führen. Die Ergebnisse der Abbautests für das Rohmaterial und den Kalk werden direkt als Input für das mathematische Modell zur Vorhersage der spezifischen Produk­tion des ausgewählten Ofens verwendet. Beim Fallversuch wird das Fallen des Kalks beim Austrag aus dem Ofen und später das Fallen des Kalks in die Silos simuliert. Beide Tests ermöglichen es, die Korngrößenverteilung des Kalks zu bewerten und sie in Übereinstimmung mit den unterschiedlichen Kalkgrößen zu bringen, die vom Kunden gefordert werden.

Es ist wichtig, die Reaktivität des in einem Industrieofen erzeugten Kalks vorhersagen zu können. Die Reaktivität hängt von den Eigenschaften des verwendeten Rohmaterials und Brennstoffs ab, aber auch von der Aufheizgeschwindigkeit in der Vorwärmzone. Das ist ein kompliziertes Problem, und praktische Experimente im Labor sind notwendig, um die Reaktivität des Industriekalks bei einem bestimmten Rohmaterial und einem bestimmten Brennstoff vorherzusagen. Die Reaktivität von Kalk für die Stahlproduktion wurde nach einer internen Methode mit der Grobkorntitration durchgeführt. Die Reaktivität von Baukalk wird nach der europäischen Norm EN 459-2 und der amerikanischen Norm ASTM C110-03 bewertet. Je höher die t60-Zeit, umso geringer ist die Reaktivität. Demzufolge wird die Reaktivität von Branntkalk wie folgt bewertet:

hohe Reaktivität: t60 wird in 3 min oder weniger erreicht

mittlere Reaktivität: t60 wird in 3-6 min erreicht

geringe Reaktivität: t60 wird nach mehr als 6 min erreicht.

3 Analysen der Zusammensetzung

In Abhängigkeit von der endgültigen Verwendung des Produkts ist die Zusammensetzung des Rohmaterials einer der wichtigsten Parameter, die kontrolliert werden müssen. Die Anforderungen in traditionellen Anwendungsgebieten für Kalk, wie z. B. Stahl und Metallurgie, Rauchgasentschwefelung, Wasseraufbereitung sowie Umweltschutz, sind streng bezüglich der Reaktivität von Branntkalk und damit auch hinsichtlich der Materialreinheit (Glühverlust > 42 %; CaCO3 > 97 %; SiO2 < 1 %). Andererseits kann Baukalk für Hoch- und Tiefbau einen höheren Gehalt an Kalziumsilikaten und Aluminaten aufweisen, wenn er aus tonigem oder kieseligem Kalkstein hergestellt ist. Dennoch muss auch seine Zusammensetzung kontrolliert werden. Speziell die chemischen Anforderungen gemäß der Norm EN 459 sehen einen maximalen Gehalt an SO3 und einen minimalen Gehalt an freiem Kalk vor. Das hängt vom Typ des hydraulischen Kalkprodukts ab (s. Tabelle 1–2, EN 459-1). Die weiße Farbe für Baukalk ist immer erforderlich, d. h. der Gehalt an chromophoren Elementen muss ebenfalls gering sein.

Chemische, mineralogische und petrographische Analysen repräsentativer Proben von Karbonatgestein sind in Tabelle 1 enthalten. Entsprechend der petrographischen Klassifizierung von sedimentären Karbonaten nach Dunham [2] sind sowohl schlammige Mikrofazies, d. h. Tonstein und Wacke, als auch körnige Mikrofazies – Packstone und Grainstone – enthalten. Sporadisch ist auch Riff-koralliner Boundstone anzutreffen. Außerdem findet man auch diagenetisch modifizierte Karbonatgesteine, einschließlich Sparit, Dolomit mit einer zuckerkörnigen Struktur sowie granoblastische, metamorphe Gesteine (z.B. Marmor) (Bild 3).

Eine weitere Möglichkeit der Klassifizierung von Karbonatgestein besteht darin, seine mineralogische Zusammensetzung bezüglich Calcit, Dolomit und Tonverunreinigungen zu berücksichtigen (Bild 4).

Mineralogisch-petrographische Analysen zeigen, dass nichtkarbonatische Verunreinigungen hauptsächlich auf das Vorhandensein von detritischen Quarzkörnern, Feldspat, tonhaltigen und opaken Mineral­en sowie schließlich auf organische Substanzen zurückzuführen sind. Unterschiedliche Bestandteile und Gefüge spiegeln den weiten Bereich geologischer Ursprünge wider, einschließlich der unterschiedlichen Ablagerungs- und diagenetischen Umgebungen von Sedimentgestein, z.B. Mikrofazies, sowie der Druck- und Temperaturbedingungen von metamorphem Gestein. Bild 5 a zeigt ein schematisches Profil einer Karbonatplattform mit der Herkunft der Proben auf der Grundlage ihres Ablagerungsgefüges und ihres Fossilinhalts. Die Bilder 5 b–g zeigen repräsentative Mikroaufnahmen der wichtigsten Mikrofazies der Karbonatgesteinsproben.

Unter Berücksichtigung der Auswirkung der Zusammensetzung und der Mikrostruktur auf die Reaktivität von Branntkalk wurden einige wichtige Parameter wie z. B. der Gehalt an Siliziumdioxid (% SiO2) und das Verhältnis von Mikrit zu Sparit (M/S) der calcitischen und dolomitischen Kalksteine als Funktion der Reaktivität des Branntkalks bei 1050 °C aufgetragen. Vorläufige Daten zeigen, dass je höher die Verunreinigung in Form von Siliziumdioxid (% SiO2) ist, umso geringer ist die Reaktivität in Form der maximalen Löschtemperatur (Tmax). Außerdem verringert sich die Branntkalkreaktivität in Form des Temperaturanstiegs (t60) bei einem höheren Verhältnis von Mikrit zu Sparit (Bild 6).

Nach früheren Autoren [3, 4] geht der allgemeine Trend dahin, dass schlammige Mikrofazies mit feineren Texturen weniger reaktiv sind als körnige, wenn identische Bedingungen der Kalzinierung und Sinterung bis 1050 °C herrschen. Weitere Analysen von diagenetischen und granoblastischen Proben von Karbonatgestein werden die Wirkung der Kristallgrößenverteilung auf die Reaktivität klären. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Leistungsfähigkeit des Kalks und auch die Bedingungen der Kalzinierung stark von physikalisch-mechanischen Parametern gesteuert werden [5, 6].

 4 Physikalisch-mechanische und technologische Tests

sowie Versuche zum Brennverhalten

Was die physikalischen Eigenschaften betrifft, werden sowohl die Schüttdichte und die maximale Feuchte, die etwa der kapillaren Porosität entspricht, bewertet. Der letzte Parameter zeigt die Tendenz des Gesteins zum Absorbieren von Wasser auf, die als kritisch angesehen wird, wenn sie 5 % überschreitet. Bezüglich der mechanischen Eigenschaften muss schwacher Kalk vermieden werden. Die Staubentwicklung wird zuerst im Labor mit dem Kalkabbautest bewertet. Dazu wird eine Standardsiebmaschine verwendet. Die Ergebnisse werden im mathematischen Modell für die Berechnung der maximalen Produktion des Ofens verwendet. Die Erfahrung zeigt, dass der Gewichtsverlust von Kalk 35 % nicht überschreiten darf. Fallstudien zeigen keine Verbindung zwischen schwachem Karbonatgestein und schwachem Kalk, so dass sogar schwacher Kalk häufig aus kompakten und grobkristallinen Karbonaten, wie z. B. Sparit und Marmor, hervorgehen kann. Wenn der Abbau von Kalk zwischen 15 und 35 % liegt, wird eine Probe als akzeptabel betrachtet. In Abhängigkeit von anderen Parametern kann jedoch eine grobe Fraktion als Aufgabegut für den Ofen empfohlen werden. Schließlich simuliert der Fallversuch den Kalk, der aus dem Ofenauslauf fällt, und gestattet eine Bewertung der Staubtendenz aus den Entnahmen am Boden des Kalkbunkers.

Hinsichtlich des Brennverhaltens werden folgende technologischen Versuche durchgeführt:

Standard-Brennbarkeit bei unterschied­lichen Temperaturen

Ausdehnungsversuch bei 700 °C

Hochtemperaturtest bei 1300 °C, d. h. Überbrandtest

Der Ausdehnungsversuch bei 700 °C wurde erst vor kurzem eingeführt, um die Tendenz zum Verstopfen in der Vorwärmzone vorherzusagen. Normalerweise findet die Ausdehnung am Beginn des Kalzinierungsprozesses statt und ist auf die Änderung des Volumens auf der Oberfläche des Gesteins zurückzuführen [7]. Die Erfahrung zeigt, dass die kritische Ausdehnung bei mehr als 3 % beginnt. Der Überbrandtest wird durchgeführt, um die Tendenz zur Klebrigkeit des Kalks bei maximaler Temperatur vorherzusagen. Ein Rohmaterial ist nicht geeignet, wenn der zusammengeballte Kalk mehr als 47,6 % wiegt. Wenn die Werte 40 % übersteigen, müssen generell Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, um ein Verstopfen des Ofens zu vermeiden. In einem solchen Fall wird im Allgemeinen eine grobe Fraktion für die Ofenaufgabe empfohlen.

Die Tendenz zur Klebrigkeit kann als eine Funktion unterschiedlicher physikalisch-mechanischer und Zusammensetzungsparameter interpretiert werden. Fallstudien zeigen, dass ein höherer SiO2-Gehalt zu einer geringeren Tendenz zur Klebrigkeit führen. Im Gegensatz dazu führt ein höheres M/S-Verhältnis zu einer höheren Klebrigkeitstendenz (Bild 7).

Schließlich wurde die Reaktivität auch in Abhängigkeit von den unterschiedlichen physikalisch-mechanischen Parametern untersucht (Bild 8). Eine deutliche inverse Korrelation zwischen der maximalen Löschtemperatur (Tmax) und dem mechanischen Abbau des Kalks wurde ebenfalls beobachtet.

5 Schlussfolgerungen

Fallstudien zeigen, dass die Zusammensetzung und die Mikrostruktur von sedimentären Karbonatrohmaterialien einen Einfluss auf die Reaktivität von Branntkalk haben. Speziell graphische Darstellungen zeigen, dass ein höherer SiO2-Gehalt zu einer geringeren maximalen Löschtemperatur (Tmax) führt, und dass ein höheres Verhältnis von Mikrit zu Sparit (M/S) zu einem geringeren Temperaturanstieg (t60) führt). Im Ausdehnungsversuch bis 700 °C wird die Tendenz des Rohmaterials zu Verstopfungen in der Vorwärmzone des Ofens vorhergesagt, während der Überbrandtest es erlaubt, die Tendenz zur Klebrigkeit des Kalks bei einer hohen Temperatur (1300 °C) zu ermitteln. Die Erfahrung zeigt, dass je höher der SiO2-Gehalt im Rohmaterial ist, die Tendenz zur Klebrigkeit umso niedriger ausfällt. Weitere Analysen werden die Auswirkungen der Kristallgrößenverteilung und der physikalisch-mechanischen Parameter auf die Reaktivität klären. Das erfordert jedoch technische Lösungen zur Optimierung des Ofenbetriebs.

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