Hydrophobierung von Gips durch Silane (Teil 1)

TU BERGAKADEMIE FREIBERG // AKZO NOBEL CHEMICALS AG

Der wesentliche Nachteil beim Einsatz von Gipsprodukten im Baubereich besteht in ihrer schlechten Wasserbeständigkeit. Diese lässt sich zwar durch die Zugabe von Spezial-Silanen verbessern, allerdings ist nur sehr wenig über die Wirkungsweise solcher Verbindungen bekannt. In diesem Bericht wird die hydrophobierende Wirkung von Propyltriethoxysilan als Beispiel eines kurzkettigen Alkylalkoxysilans in einer alkalischen Gipsmatrix ausführlich untersucht.

1 Einführung

Gipsprodukte werden für verschiedene Anwendungen eingesetzt, hauptsächlich im Baustoffsektor. Von größter Bedeutung sind dabei Gipsputze und Gipskalkputze, Gipsbauplatten, Gipsfaserplatten, Gipskartonbauplatten oder Gipsestriche. Trotz der geringen Löslichkeit von 2,75 g Gips/L Wasser sind Gipsbaustoffe dennoch wasserempfindlich. Die Anwendung beschränkt sich daher auf den Innenbereich. Gipsbaustoffe können Wasser reversibel über das Porensystem aufnehmen. Dabei kommt es zu Quellerscheinungen verbunden mit Festigkeitsveränderungen und zu Veränderungen der Oberflächenstruktur durch...

1 Einführung

Gipsprodukte werden für verschiedene Anwendungen eingesetzt, hauptsächlich im Baustoffsektor. Von größter Bedeutung sind dabei Gipsputze und Gipskalkputze, Gipsbauplatten, Gipsfaserplatten, Gipskartonbauplatten oder Gipsestriche. Trotz der geringen Löslichkeit von 2,75 g Gips/L Wasser sind Gipsbaustoffe dennoch wasserempfindlich. Die Anwendung beschränkt sich daher auf den Innenbereich. Gipsbaustoffe können Wasser reversibel über das Porensystem aufnehmen. Dabei kommt es zu Quellerscheinungen verbunden mit Festigkeitsveränderungen und zu Veränderungen der Oberflächenstruktur durch einsetzende Stofftransportprozesse. Eine Erhöhung der Wasserbeständigkeit ist daher eine wesentliche Voraussetzung für den verstärkten Einsatz von Gipsbaustoffen im Feuchtraum-Innenbereich. Der Zusatz von speziell hydrophobierend wirkenden Additiven zur Gipsrezeptur wird in verschiedenen Patentschriften beschrieben [1-6]. Fettsäuren und ihre Salze, H-terminierte Silane, Wachs­emulsionen, Alkylsilikonharze und Alkylalkoxysilane, wie von Aberle u.a. [7] beschrieben, sind Beispiele für solche Additive. Die am häufigsten eingesetzten Hydrophobierungsmittel sind Silane oder Siloxane. Abgesehen von der makroskopisch beobachtbaren hydrophobierenden Wirkung ist der Mechanismus der Wirkungsweise dieser Zusatzstoffe im Detail nicht bekannt. Am Beispiel der Siloxane führte Jakobsmeier [8] Untersuchungen zur hydrophobierenden Wirkung von Polymethylhydrogensiloxan durch. Im Ergebnis wurde die Bildung eines Films aus Siloxanmolekülen als die Ursache für die hydrophobierende Wirkung angegeben, dem Hydrolyseprodukt Polymethylhydrogensilanol wurde keine Wirkung zugeordnet.

Mit den Untersuchungen, welche im Folgenden beschrieben sind, wird am Beispiel von Propyltriethoxysilan (PTES, n = 3) die Wirkung der Alkyltriethoxysilane [Si(OCH2CH3)3CnH2n+1], einer Gruppe der Silane näher aufgezeigt. PTES wurde ausgewählt, da erste Hinweise auf die hydrophobierende Wirkung in Abhängigkeit von der Alkylkettenlänge (n < 5) bereits vorlagen [9]. Alkylalkoxysilane mit einer kurzen Alkylkette sind demnach gut geeignet, um die Wasserbeständigkeit von alkalischen Gipsrezepturen zu erhöhen. Je kürzer die Alkylkette des Alkyltriethoxysilans, desto geringer ist die Wasseraufnahme des Gipsproduktes. Mit Methyltriethoxysilan wurde die geringste Wasseraufnahme bestimmt. Die Wasseraufnahme bei Verwendung von Octyltriethoxysilan ist von gleicher Größenordnung wie die Wasseraufnahme unbehandelter Gipserzeugnisse [9].

Wie allgemein bekannt, reagieren Alkyltriethoxysilane in Anwesenheit von Wasser zu Silanolen und anschließend zu Siloxanen. Beide Reaktionen werden durch Säuren sowie Basen katalysiert. Im Fall der Gipsbaustoffe ist die basisch katalysierte Reaktion eher von Bedeutung, da einige Produkte, wie z.B. Gipskalkputze, bereits alkalisch sind. Die Hydrolysereaktion von Propyltriethoxysilan (n = 3) beginnt gemäß Reaktion 1 mit dem Austausch einer Ethoxy-Gruppe gegen eine Hydroxy-Gruppe. Dieser Schritt stellt eine nukleophile Substitutionsreaktion nach SN2 [10] (R = Propyl) dar:

Si(OEt)3R + OH ↔ HOSi(OEt)2R + OEtReaktion 1
Die Ethoxy-Gruppe reagiert weiter mit Wasser zu Ethanol und einem Hydroxidion, wodurch der Katalysator regeneriert wird (Reaktion 2):
OEt + H2O ↔ HOEt + OHReaktion 2
Die Reaktion setzt sich auch mit dem Austausch der anderen beiden Ethoxy-Gruppen gegen Hydroxy-Gruppen fort. Das so entstehende Produkt nach Reaktion 3 ist Propylsilantriol:
HOSi(OEt)2R + 2 OH ↔ (HO)3SiR + 2 OEtReaktion 3
Die Kondensation der Hydrolyseprodukte kann einsetzen, wenn das Silanol (Propylsilanol gemäß Reaktion 4) durch ein Hydroxidion deprotoniert wird:
HOSi(OEt)2R + OH ↔ OSi(OEt)2R + H2OReaktion 4
Die deprotonierte Spezies kann mit einem neutralen Silanol nukleophil reagieren. Die Reaktionen 5 und 6 zeigen, dass sowohl Ethanolat- als auch Hydroxidionen durch die Kondensationsreaktionen gebildet werden können:
RSi(OH)2OEt + OSi(OEt)2R ↔ RSi(OH)2OSi(OEt)2R + OEt
Reaktion 5
RSi(OH)3 + OSi(OEt)R ↔ RSi(OH)2OSi(OEt)2R + OH
Reaktion 6
Der Mechanismus der Hydrolyse und Kondensation wird ausführlicher von Brinker beschrieben [11]. So laufen basisch katalysierte Reaktionen über kurzlebige fünffach koordinierte Zwischenprodukte ab. Für diese Untersuchungen soll die Silan-Hydrolyse jedoch in einem vertretbaren Rahmen wie für die Verarbeitung und letztendliche Anwendung nötig [12] anhand bzw. im Zusammenhang mit den wesentlichen Grundreaktionen (Gleichung 1 bis 6) geführt werden. Von wesentlicher Relevanz ist, dass die Reaktionsgeschwindigkeit der Hydrolyse von Alkylalkoxysilanen von der Länge der Alkylkette sowie dem pH-Wert abhängt. Je länger die Alkylkette, desto langsamer die Hydrolysereaktion [13, 14]. Die relativen Geschwindigkeiten von Hydrolyse- und Kondensationsreaktionen sind verallgemeinert für eine Vielzahl von Silanen von Schaefer [15] zusammengefasst worden (Bild 1). Je nach pH-Wert ist die jeweilige Reaktionsgeschwindigkeit für die Bildung von Hydrolyseprodukten oder von Kondensationsprodukten höher. Bei pH > 12 ist die relative Reaktionsgeschwindigkeit der Hydrolysereaktion höher als die der Kondensationsprodukte. Die Reaktionsgeschwindigkeit wird außerdem durch das Verhältnis Silan zu Wasser beeinflusst. Bei kleineren Wassermengen (höherer Silan-Konzentration) ist die Kondensationsgeschwindigkeit größer als die ­Hydrolysegeschwindigkeit [16-19].

Auf Basis dieser Kenntnisse wurden detaillierte Untersuchungen anhand von Hydrophobierungstests an Gips­oberflächen, NMR-Messungen (Teil 1) und Adsorptionssimulationen (Moleküldynamik, Teil 2) durchgeführt, um ein besseres Verständnis zum Mechanismus der hydrophobierenden Wirkung von Propyltriethoxysilan (PTES), als ein Vertreter der kurzkettigen Alkyltriethoxysilane, zu erhalten.

2 Substanzen und Methoden

2.1 Ausgangsstoffe
Tabelle 1 zeigt die verwendeten Substanzen zur Untersuchung der hydrophobierenden Wirkung der Alkyltriethoxysilane Propyltriethoxysilan und Octyltriethoxysilan in alkalischen Gipsrezepturen.
2.2 Hydrophobierungstest
Die wasserabweisende Wirkung (Oberflächenhydrophobizität) des Silans wurde durch Bestimmung der Zeit bis zur vollständigen Aufnahme bzw. Eindringens (Absorption) eines Wassertropfens in die ausgehärtete Gipsschicht bestimmt. Das Trockenpulver das aus a-Halbhydrat bzw. einer Mischung aus a-Halbhydrat und b-Halbhydrat mit 0,5 %-Gew. Ca(OH)2 zur Einstellung eines alkalischen pH-Wertes wurde mit Alkyltriethoxysilan und entionisiertem Wasser im Verhältnis 1 Teil Trockenpulver zu 0,8 Teile Wasser gemischt. Der frisch hergestellte Gipsbrei wurde anschließend mit einer Dicke von 1,5 mm auf eine Styroporplatte (10 x 10 x 1 cm) aufgetragen und für zwei Tage bei 23 °C zum Aushärten gelagert. Zehn Tropfen (jeweils ca. 0,05 ml) Wasser wurden dann nebeneinander auf die Gipsfläche aufgetragen und die Zeit bis zu deren vollständiger Absorbtion gemessen. Die jeweils angegebene Absorptionszeit ist der Mittelwert aus der Eindringzeit von zehn Wassertropfen.
2.3 NMR-Spektroskopie
Die Bildung von Ethanol als Maß für den Fortschritt der Hydrolysereaktion wurde mittels 13C-NMR-Spektroskopie verfolgt. Zu diesem Zweck wurden 0,5 %-Gew. Propyltriethoxysilan mit einer Calciumhydroxidlösung (pH-Wert 12,5) 15 bis 60 Minuten lang gemischt und die wässrige Phase anschließend mittels 13C-NMR-Spektroskopie vermessen.

Für den Nachweis der Silanspezies mittels 29Si-NMR-Spektroskopie waren höhere Konzentrationen als 0,5 %-Gew. in einer wässrigen Lösung nötig. Da sich Propyltriethoxysilan mit Wasser nicht mischen lässt, wurde es im Verhältnis 1:1 mit Ethanol vermengt. Einige Tropfen Salzsäure (pH-Wert: 1) bzw. Natriumhydroxidlösung (pH-Wert: 14) wurden zur Katalyse sowohl bei niedrigem als auch bei hohem pH-Wert zu 3 mL der Silan-Ethanol-Mischung beigemengt. Es resultierten die pH-Werte 3 und 12,5 (pH-Elektrode, Typ: ROSS, Orion).

Sämtliche NMR-Spektren wurden mit einem DPX-400 (Bruker) aufgenommen. Die Kernresonanzfrequenzen liegen bei 100,6 MHz für 13C bzw. 79,49 MHz für 29Si. Als Insert wurde deuteriertes Benzol zusammen mit dem Standard Tetramethylsilan (TMS) zugegeben. Die Spek­tren wurden mit dem Softwarepaket Topspin 2.1 (Bruker) ausgewertet.

3 Ergebnisse und Diskussion

3.1 Hydrophobierungstests
Das Ergebnis der Hydrophobierungstests an alkalischen, ausgehärteten Gipsoberflächen, welche unter Zusatz der Alkyltrialkoxysilane Propyltriethoxysilan (PTES) bzw. Octyltriethoxysilan (OTES) hergestellt wurden, zeigt in Abhängigkeit vom Silangehalt Bild 2. Der Silangehalt variierte dabei zwischen 0,0825 Gew.­- % und 1,33 Gew.-% bezogen auf die Trockenmischung.

Mit zunehmendem Propyltriethoxysilan-Gehalt sinkt demnach die Wasseraufnahme deutlich, wobei die Versuche nur einen geringen Prozentbereich an Silangehalten abdecken. Höhere Gehalte an PTES als 1,33 Gew.-% wurden nicht untersucht, da diese für industrielle Anwendungen nicht mehr wirtschaftlich relevant sind.

Bei Verwendung des Alkyltriethoxysilans OTES wurde keine Reduzierung der Wasseraufnahme beobachtet. Die zur Absorption des Wassertropfens benötigte Zeit war identisch mit der einer ausgehärteten Gipsoberfläche ohne OTES nach Aberle u.a. [9]. OTES wurde daher in nachfolgenden Versuchen nicht mehr berücksichtigt.

Die hydrophobierende Wirkung des PTES wurde weiterhin mit einem konstanten Gehalt von 0,165 Gew.-% in Abhängigkeit von der Verarbeitungszeit des Gips-Frischmörtels untersucht. Unterschiedliche Verarbeitungszeiten wurden durch den Einsatz von variierenden Mischungen aus a-Halbhydrat und b-Halbhydrat realisiert, da die Verarbeitungszeit eines Frischmörtels aus a-Halbhydrat länger ist im Vergleich zu der eines b-Halbhydrats. Auf den Einsatz von Verzögerungs- bzw. Beschleunigungsmitteln wurde bewusst verzichtet, um den möglichen Einfluss dieser Stoffe auf die Wirkung des Silans auszuschließen. Die Verarbeitungszeit von reinem a-Halbhydrat (mit 0,5 Gew.-% Ca(OH)2) wurde durch die sukzessive Zugabe von b-Halbhydrat von 15 Minuten auf wenige Sekunden verkürzt. Über den anschließenden Wassertropfentest wurde eine zunehmende Hydrophobierung mit Verlängerung der Verarbeitungszeit beobachtet (Bild 3).

Dieses Ergebnis führte zu der Annahme, dass es zwischen der Hydrolysezeit von PTES und der maximalen Hydrophobizität des verarbeiteten Gipses einen Zusammenhang gibt. Um diese Annahme zu bestätigen, wurde die Hydrolysezeit durch eine Vorhydrolysereaktion von PTES, von zwischen 5 und 60 Minuten in einer Ca(OH)2-Suspension (mit 0,5 Gew.-% Ca(OH)2 bezogen auf das Halbhydratpulver) verlängert. Diese Suspension wurde im Anschluss an die unterschiedlichen Vorhydrolysezeiten als Anmachwasser (Anmachsuspension) benutzt. Auf diese Weise konnte ein „Zeitfenster“ für die Hydrolyse von bis zu 75 min (60 Min. Vorhydrolyse + 15 min Verarbeitungszeit des Frischmörtels, aus reinem a-Halbhydrat) erreicht werden. Wie aus Bild 4 ersichtlich, tritt eine maximale hydrophobierende Wirkung bei einer Hydrolysezeit von 35 min auf (PTES-Gehalt stets 0,165 Gew.-%). Anschließend fällt die hydrophobierende Wirkung wieder ab. Entsprechend der 29Si-NMR-Spektren treten im Zeitfenster zwischen 30 und 45 Minuten Kondensationsprodukte auf, was vermutlich zur Reduzierung der hydrophobierenden Wirkung führt.

3.2 NMR-Spektroskopie
13C- und 29Si-NMR-Spektren wurden zur Untersuchung der Zeitabhängigkeit der Hydrolyse- und Kondensationsreaktionen von PTES durchgeführt. Bild 5 zeigt die 13C-NMR-Spektren für PTES bei pH-Wert = 12,5 nach unterschiedlichen Hydrolysezeiten. Während der ersten 30 Minuten steigt der Ethanolgehalt sehr schnell, danach nur langsam an. Folglich sollte die Hydrolysereaktion nach 30 bis 45 min weitgehend abgeschlossen sein.

Bild 6 zeigt die 29Si-NMR-Spektren für PTES bei ­pH-Wert = 12,5 nach 35 Minuten Hydrolysezeit. Von den drei möglichen Hydrolyseprodukten (-ol, -diol, ‑triol) wurde nur eines nachgewiesen, bei welchem es sich in Anlehnung an die 29Si-NMR-Spektren von Tetraethoxysilan (TEOS [20]) um Propyldiethoxysilanol handeln sollte (das Hydrolyseprodukt aus Reaktion 1). Die Signale weiterer Hydrolyseprodukte weisen im Vergleich zum eingesetzten Silan einen größeren Unterschied in der chemischen Verschiebung auf. Im PTES-Spektrum (Bild 6, rechts) erscheinen nach 35 Minuten rechts vom ursprünglichen PTES-Signal die Signale von Kondensationsprodukten.

Die Messung wurde bei pH 3 wiederholt, um die PTES-Hydrolyse auch bei diesem pH-Wert näher zu betrachten. Nach Bild 1 [14, 19] sollte bei einem sauren pH-Wert die Hydrolysereaktion schneller als die Kondensationsreaktion ablaufen. Wie aus dem Spektrum ersichtlich (Bild 6, links), treten bei pH 3 zwei der drei möglichen Hydrolyseproduktsignale nach 35 min auf. Diese sind die Signale von Propyldiethoxysilanol und Propylethoxysilandiol. Somit bestätigt sich das bei  pH = 12,5 auftretende Signal als das von Propyldiethoxysilanol (kleinste Verschiebung gegenüber PTES; das –diol und das –triol erscheinen bei einer größeren Verschiebung Richtung PTES). Der Unterschied der chemischen Verschiebung in den Spektren bei saurem bzw. basischem pH-Wert lässt sich durch die Deprotonierung des Silanolmoleküls bei pH 12,5 [21] erklären.

In Zusammenfassung aller bisher vorliegenden Ergebnisse scheinen Hydrolysespezies wie Propyldiethoxysilanol die hydrophobierende Wirkung von alkalischem Gips zu bewirken, insbesondere wenn die Verarbeitungszeit im Bereich von ca. 35 min liegt. Wird dieses Zeitfenster und damit die Hydrolysezeit überschritten, bilden sich Siloxan-Kondensationsprodukte in der wässrigen Lösung in einem solchen Maß aus, dass der verarbeitete Gips nur noch unwesentlich hydrophobiert wird.

Im Teil 2 (ZKG 9/2013) schließt sich die molekulare Simulation (Moleküldynamik) an, mit deren Hilfe Wechselwirkungen der Silane mit kristallinen Gipsoberflächen auf molekularer Ebene beschrieben und analysiert werden. Die Ergebnisse werden zusammen mit den bisher erhaltenen experimentellen Ergebnissen bewertet und zusammengefasst.

tab ZKG KOMBI Test

4,99 € / Woche* (Test!)

Es handelt sich hierbei um ein Testangebot. Es berechtigt zu keinem gültigen Abonnement und steht hier rein für Testläufe. Bitte diesem Prozess nicht folgen.

Es handelt sich hierbei um ein Testangebot. Es berechtigt zu keinem gültigen Abonnement und steht hier rein für Testläufe. Bitte diesem Prozess nicht folgen.

Jetzt wählen

tab ZKG KOMBI Study Test

2,49 € / Woche* (nicht gültig)

Es handelt sich hierbei um ein Testangebot. Es berechtigt zu keinem gültigen Abonnement und steht hier rein für Testläufe. Bitte diesem Prozess nicht folgen.

Es handelt sich hierbei um ein Testangebot. Es berechtigt zu keinem gültigen Abonnement und steht hier rein für Testläufe. Bitte diesem Prozess nicht folgen.

Jetzt wählen

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 09/2013

Hydrophobierung von Gips durch Silane (Teil 2)

2.4 Molekulardynamische (MD) Simulationen Die MD-Simulationen wurden unter Verwendung des Softwarepakets GROMACS [22, 23] sowie des Kraftfeldes GROMOS96 [24] durchgeführt. Die Kraftfeldparameter für...

mehr
Ausgabe 11/2011

Lösungskinetik chemisch reinen Branntkalks in Anwesenheit verschiedener Anionen

1 Einleitung Reiner Branntkalk (CaO) ist bei Raumtemperatur ein weißes, festes Material, das durch die thermische Zersetzung von Kalkstein (CaCO3) entsteht. Hinsichtlich der Menge von in der...

mehr
Ausgabe 09/2013

Ursachenanalyse und Lösungen bei Korrosion von E-Filtern

TIANJIN CEMENT INDUSTRY DESIGN AND RESEARCH INSTITUTE, TIANJIN/CHINA

1 Einleitung Das Zementwerk ist von Tianjin Cement Industry Design & Research Institute (TCDRI) Co. Ltd projektiert und befindet sich in Ägypten in der Nähe des Mittelmeers. Das Klima ist feucht und...

mehr
Ausgabe 02/2013

Bildung von intermediären Phasen bei der ­Hydratation von C3S

BAUHAUS UNIVERSITY Weimar

1 Einleitung Die Erhärtung des Zementes ist ein wichtiger technologischer Prozess. Mittlerweile werden jährlich weltweit über 2 Mrd. t Zement hergestellt und verarbeitet. Neben den technologischen...

mehr
Ausgabe 06/2011

Erweiterung der Nasslöschkurven­auswertung zur Ermittlung reaktionsverzögerter Anteile im Branntkalk

1?Einleitung Die heutigen industriellen Anwendungen von Branntkalk verteilen sich auf eine Vielzahl von Prozessen und Einsatzgebieten, die eine Vielfalt von Produktanforderungen an die Qualität des...

mehr