Neues Siemens MultipleDrive-System
SIEMENSDas neue Siemens MultipleDrive-System ist ein innovatives Antriebssystem für vertikale Walzenmühlen mit Schwerpunkt auf Verfügbarkeit.
Der Antriebsstrang
Der Antriebsstrang
Die Mühle
Das MultipleDrive-System
Frequenzumformern
Elektromotoren
Kupplungen
Getriebeaggregaten
Mühlenständer
Zustandsüberwachungssystem
Vollständige Integration in die Anlagensteuerung
Für die Lastverteilung zwischen den Antriebsmodulen sorgen Steuerungselemente, die Bestandteil der Frequenzumformer sind. Der Frequenzumformer gestattet ebenfalls die Einstellung der Geschwindigkeit des Mahltellers, um den Durchsatz in Abhängigkeit vom jeweiligen Mahlgut zu optimieren.
Der Mühlenständer trägt die Mahlschüssel. Aus dem Mahlprozess resultierende Kräfte werden wie bei einem herkömmlichen Antrieb vom Mühlenständer über Gleitlagersegmente in das Fundament übertragen. Die Antriebsmodule selbst jedoch brauchen nur Drehmoment zu übertragen und nehmen keine sich aus dem Mahlprozess ergebende Kräfte auf, da sie sich außerhalb des Mühlenständers befinden.
Insbesondere bei Rohmehl ist ein ununterbrochener Materialfluss wichtig, da der Ofen kontinuierlich beschickt werden muss. Sollte einer der Antriebe gewartet werden müssen, so kann ein Antriebsmodul aus dem Eingriff mit dem Mühlenständer gelöst werden, während die Mühle immer noch mit den restlichen Antrieben arbeiten. Auf diese Weise lässt sich der Mahlprozess mit etwas verringerter Leistung fortsetzen, selbst wenn wesentliche Bauteile ausgebaut sind.
Das Antriebssystem besteht aus weitgehend genormten Bauteilen: für den gesamten Leistungsbereich gibt es fünf Mühlenständer und drei Antriebsmodulgrößen. Diese werden kombiniert und der erforderlichen Mühlengröße und Mühlenleistung angepasst. Die Ersatzteilhaltung wird vereinfacht und Vorlaufzeiten werden verkürzt, da die zum Einsatz kommenden Teile von der Größe her einfach zu handhaben sind.
Ein Antriebssystem für eine Mühlenleistung von 6600 kW wird mit vier Antriebsmodulen von jeweils 1650 kW Leistung und nur 22 t Gewicht realisiert (Bild 2). Verglichen mit einem konventionellen Antrieb ist die Handhabung dieser Module wesentlich einfacher.
Zustandsüberwachungssystem
(CMS = Condition Monitoring System)
Frühzeitigere Fehlererkennung
Kürzere Reparaturzeiten
Geplante Ersatzteilbeschaffung
Vermeidung unplanmäßiger Stillstandszeiten
Verbesserte Planung und Durchsatzleistung
Beschränkung von Ortsterminen auf ein Minimum
Höhere Systemverfügbarkeit
Bessere Ausnutzung des Systempotentials
Vollständige Integration des MultipleDrive in das
Prozess Leitsystem Cemat auf Basis von Simatic PCS7
Cemat, das führende Prozess Leitsystem von Siemens für die Zementindustrie, steuert die gesamte Mahlanlage in Val de Seine. Cemat ist weitaus mehr als nur eine Datenbank mit einigen zementspezifischen Modulen. Es beinhaltet eine umfassende Philosophie dahingehend, wie Zement- oder Mahlanlagen betrieben und wie Diagnosen durchgeführt werden sollten, um bei einem Problem in der Anlage Stillstandzeiten auf ein Minimum zu beschränken. Spezielle Funktionsbausteine und Bedienbilder ermöglichen die Ausführung aller notwenigen Bedien-, Verriegelungs- und Überwachungsfunktionen. Das Cemat-System umfasst folgende Hauptfunktionen:
Überwachung und Steuerung aller benötigten Verbraucher wie Hydraulikpumpen, Becherwerke, Gebläse, Förderer und Steuerungsuntersysteme wie beispielsweise CMS (Zustandsüberwachungssysteme), Frequenzumformer, Dosierbandwaagen usw.
Bedienerunterstützung beim Anfahren und Stillsetzen sowie während des normalen Betriebs, Sollwertvorgaben der Regelkreise usw.
Optimierte Meldungsfunktionalität zur Verringerung der Belastung des Bedienungspersonals und zur Anzeige lediglich relevanter Informationen
In der Zementindustrie gut bekannte “Diagnosebilder” (Bild 4) von Cemat sind speziell auf die MultipleDrive-Funktionalität abgestimmt. Der Diagnosedialog zeigt Eingänge und Ausgänge des Bausteins einschließlich Statusinformationen, Verriegelungszustände und Fehler. Darüber hinaus ist die Änderung von Verfahrensparametern möglich. Der Bediener erhält umfassende Informationen über das MultipleDrive-System in einem Bild und wird somit auf den ersten Blick informiert.
Tritt bei einem Antriebsmodul ein Problem auf, so ermöglicht das Diagnosebild eine sehr schnelle Vorauswahl der restlichen Module, wobei nach Herausziehen des Antriebsmoduls die Produktion fortgesetzt werden kann. Im Diagnosebild zusammengefasste MultipleDrive-Funktionen sind:
Wahl der Antriebsart (alle drei oder zwei von drei)
Wahl der Betriebsart Schweißen (Vorwahl einer sehr niedrigen Geschwindigkeit für Wartungszwecke)
Status aller Antriebe
Allgemeiner Status für Anfahren oder Betrieb
Status des Zustandsüberwachungssystems (CMS)
Status der Kommunikation mit den Untersystemen
Betriebserfahrung
tab ZKG KOMBI Test
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