Herausforderungen und Möglichkeiten für die europäische Zementindustrie
CEMBUREAUIgnacio Madridejos (Bild 2), Präsident von Cembureau, sagte: „Ich bin sicher, dass Koen der Herausforderung, die Zementindustrie in dieser sich ständig ändernden Welt zu positionieren, gerecht...
Ignacio Madridejos (Bild 2), Präsident von Cembureau, sagte: „Ich bin sicher, dass Koen der Herausforderung, die Zementindustrie in dieser sich ständig ändernden Welt zu positionieren, gerecht werden wird. Außerdem möchte ich Jean-Marie Chandelle für seine Arbeit in 16 Jahren als Vorstandsvorsitzender von Cembureau danken.“ Jean-Marie Chandelle fügte hinzu: „Ich möchte meinem Nachfolger Koen alles Gute für seine neue Aufgabe wünschen. Es liegen viele Möglichkeiten vor ihm, und ich bin sicher, dass die Zementindustrie unter seiner Führung das Beste aus ihnen machen wird.“
Cembureau gab auch die Ernennung von Claude Loréa (Bild 3) als Technische Direktorin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Verbands bekannt.
ZKG sprach mit Koen Coppenholle über zukünftige Herausforderungen und Möglichkeiten für die europäische Zementindustrie.
Vor dem Hintergrund der richtigen Bedingungen für eine wettbewerbsfähige Zementindustrie in Europa leistet Cembureau auch zu anderen Themen auf der europäischen Tagesordnung einen Beitrag, wie z. B. Artenvielfalt, Ressourceneffizienz und nachhaltiges Bauen. In seinen politischen Botschaften unterstreicht Cembureau in starkem Maße das Verarbeiten von alternativen Roh- und Brennstoffen als einen herausragenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und als eine optimale Methode, die Abhängigkeit von Brennstoffen und Rohmaterialien zu reduzieren sowie die CO2-Emissionen zu verringern.
Was die Artenvielfalt betrifft, vertritt Cembureau weiterhin den Standpunkt, dass Abbauaktivitäten weiterentwickelt und dabei die Ziele der Artenvielfalt durch ein richtiges Management derselben während der Abbauphase erreicht werden können. So kann die Artenvielfalt bei einer Verträglichkeit mit den Abbauaktivitäten und des Ressourcenmanagements erhalten werden.
Ein weiteres Schwerpunktthema von Cembureau ist nachhaltiges Bauen. Auf diesem Gebiet treten wir für eine integrierte Strategie ein, die den gesamten Lebenszyklus des Endprodukts berücksichtigt, d. h. das Gebäude oder Bauwerk.
Cembureau hat eine Liste mit den zehn ersten Prioritäten erarbeitet, die die o. a. Probleme umfasst und in der klargestellt wird, dass man sowohl an kurz- als auch an längerfristigen Problemen arbeiten wird, da sie alle den Weg bilden, auf dem die Industrie sich positionieren muss.
Ich betrachte es als meine Hauptherausforderung und -aufgabe, Cembureau proaktiv einzubringen, indem die Bedeutung der Rahmenbedingungen für die Wettbewerbsfähigkeit – und hier müssen wir die zunehmende Bedeutung der Verbindung zwischen Klimawandel und Energiepolitik betonen – und die Notwendigkeit für die politischen Entscheidungsträger hervorgehoben wird, die gesamte Bandbreite der unterstützenden Maßnahmen bei Initiativen zu berücksichtigen, damit die Zementindustrie dauerhafte politische Rahmenbedingungen für die Gewinnung ihrer Rohmaterialien, für die Prozessphase sowie für die Produktentwicklung und die Endnutzung ihrer Produkte hat.
