Mehr Mobilität durch weniger Verkehr
7. Heidelberger Bauforum, Leimen/Deutschland (18.09.2008)Die Zukunftsperspektiven im Bereich „Mobilität und Verkehr“ werden derzeit sehr unterschiedlich wahrgenommen: Während manche von weiterhin steigenden Verkehrsmengen und einem baldigen Verkehrsinfarkt ausgehen, sehen andere eher einen fundamentalen Paradigmenwechsel voraus, begründet durch knappe Energie- und Finanzressourcen. Vor diesem Hintergrund stellte das 7. Heidelberger Bauforum am 18.09.2008 (Bild 1) Fragen nach den Grenzen der Mobilität, der Verfügbarkeit von Energie und ganz allgemein nach Menge und Art der bereitzustellenden Verkehrswege. „Transit, Transport, Mobilität –...
Die Zukunftsperspektiven im Bereich „Mobilität und Verkehr“ werden derzeit sehr unterschiedlich wahrgenommen: Während manche von weiterhin steigenden Verkehrsmengen und einem baldigen Verkehrsinfarkt ausgehen, sehen andere eher einen fundamentalen Paradigmenwechsel voraus, begründet durch knappe Energie- und Finanzressourcen. Vor diesem Hintergrund stellte das 7. Heidelberger Bauforum am 18.09.2008 (Bild 1) Fragen nach den Grenzen der Mobilität, der Verfügbarkeit von Energie und ganz allgemein nach Menge und Art der bereitzustellenden Verkehrswege. „Transit, Transport, Mobilität – Vorausdenken, um voranzukommen“ lautete das Motto der Veranstaltung, zu der mehr als 250 Entscheider aus den unterschiedlichsten Bereichen des Bauens ins Portland Forum nach Leimen kamen. 14 hochkarätige Experten betrachteten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln, indem sie Denkanstöße gaben, neue Trends präsentierten und politische Konzepte vorstellten. „Ob zu Wasser, zu Lande oder in der Luft. Mobilität ist nicht nur ein wirtschaftlicher Faktor – sie hat in all ihren Facetten auch etwas Faszinierendes“, erklärte Andreas Kern (Bild 2), Vorstand HeidelbergCement, in seiner Eröffnungsrede. Schließlich ist HeidelbergCement als ein weltweit agierendes Unternehmen stark auf Mobilität angewiesen – sei es bei der Herstellung von Produkten oder bei der von den Kunden geforderten Just-in-time-Belieferung. Nicht zuletzt stellt HeidelbergCement ein Produkt her, das für den Bau von Infrastruktur ganz besonders gefragt ist: Beton.
Zündstoff lieferte die Podiumsdiskussion zum Thema „Effizientes Verkehrdesign: Eine Sache der Perspektive“ (Bild 3; Prof. Werner Rothengatter, Ralf Jahncke, Moderator Prof. Hartmut Topp, Michael Cramer, Ulrich Nolting; v.l.). Vier Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Branche nahmen Stellung zur aktuellen Verkehrsituation und schilderten ihre Überlegungen für mögliche Lösungsansätze. So forderte Ulrich Nolting, Geschäftsführer der Betonmarketing Süd GmbH, sich mehr damit zu beschäftigen, wie dauerhafte Infrastruktur für mehrere Generationen gestaltet werden könne. Dafür liefere besonders Beton zahlreiche Vorteile. Zudem seien viele Potenziale, wie die Energiespeicherfähigkeit von Straßen, noch nicht ausgeschöpft. Während Michael Cramer, Sprecher der Grünen im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr in Berlin und Mitglied des Europäischen Parlaments, die ungleiche Besteuerung bei Bahn- und Flugverkehr kritisierte, plädierte Professor Werner Rothengatter, Institutsleiter der Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung von der Universität Karlsruhe, für eine Maut ab dem ersten gefahrenen Kilometer nach dem Vorbild der Schweiz und beanstandete dabei die Tatsache, dass noch immer zu viel Entscheidungsgewalt im Staatsbereich liege.
Nach dem Kongress waren sich alle Beteiligten einig: Künftig lautet die Frage nicht, ob mehr, sondern welche Mobilität. Dabei brachte es Ralf Jahncke, CEO der Transcare AG in Wiesbaden und Teilnehmer der Expertenrunde auf dem Heidelberger Bauform 2008 auf den Punkt: „Wir müssen Verkehr als etwas Positives sehen und dafür sorgen, dass das bei den Menschen auch so ankommt.“
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