Bedeutung Zentral- und Südosteuropäischer Märkte für die Trockenmörtelindustrie
Erste Zentral- und Südosteuropäische Trockenmörtelkonferenz cedmmc in Bukarest/Rumänien (26.01.2009)Die erste Zentral- und Südosteuropäische Trockenmörtelkonferenz (Bild 1) fand am 26.1.2009 in Bukarest/Rumänien statt. Trotz der weltweit getrübten wirtschaftlichen Aussichten war die Tagung ein voller Erfolg. Über 140 Trockenmörtelexperten aus Zentral- und Südosteuropa besuchten cedmmc one und nahmen aktiv an den Diskussionen teil. Ferdinand Leopolder von drymix.info war der Organisator dieses Events, unterstützt von Prof. Dr. Johann Plank von der Technischen Universität München (TUM), welcher, wie in zahlreichen früheren gemeinsam durchgeführten Konferenzen, als Technical Chairman (Bild 2)...
Die erste Zentral- und Südosteuropäische Trockenmörtelkonferenz (Bild 1) fand am 26.1.2009 in Bukarest/Rumänien statt. Trotz der weltweit getrübten wirtschaftlichen Aussichten war die Tagung ein voller Erfolg. Über 140 Trockenmörtelexperten aus Zentral- und Südosteuropa besuchten cedmmc one und nahmen aktiv an den Diskussionen teil. Ferdinand Leopolder von drymix.info war der Organisator dieses Events, unterstützt von Prof. Dr. Johann Plank von der Technischen Universität München (TUM), welcher, wie in zahlreichen früheren gemeinsam durchgeführten Konferenzen, als Technical Chairman (Bild 2) fungierte. ZKG International unterstützte die Veranstaltung als Media-Partner. Eine kleine Ausstellung im Foyer komplettierte das Angebot. Hauptsponsor war SE Tylose GmbH (Bild 3).
Der Konferenzteil der cedmmc bestand aus 12 Vorträgen über neueste Erkenntnisse aus der Anwendungsforschung von Putzen, Fliesenklebern, WDVS (ETICS) und Fußbodenmassen. Die Organisatoren hatten ein spezielles Augenmerk auf die Marktsituation in Südosteuropa und der Türkei gerichtet (dort
spielen z.B. Gipsputze eine große Rolle). Nachhaltiges (und haltbares) Bauen war im Lichte der derzeitigen „Global-Warming“-Debatte natürlich ein Muss, hier wurden Vorschläge zur CO2-Reduzierung durch den Einsatz alternativer Bindemittel diskutiert. Wie bei früheren Tagungen wurde jede der
vier Sessions von einem ausgewählten „Technical Panel“ begleitet, welches auch die Vortragenden ankündigte und die Diskussion moderierte.
Prof. Dr. Plank und Herr Leopolder eröffneten die Konferenz mit einem Grußwort. Beide hoben die Wichtigkeit der südosteuropäischen Märkte hervor, auch und speziell in dieser von wirtschaftlichem Rückgang in Westeuropa geprägten Marktsituation. Fast alle Volkswirtschaften in dieser Region planen immer noch mit zweistelligen Wachstumsraten für moderne Bauprodukte wie Trockenmörtel. Paun Mihalache (Baumit Rumänien) vertiefte diesen Gedanken in seinem Vortrag, in dem er die Chancen für Maschinenputze in Rumänien besprach. Dr. Franck Vallée (Elotex, Switzerland) hatte ein Fliesenkleberthema gewählt, in dem er die Eigenschaften des FKL mit dessen Mikrostruktur verglich. Den dritten und letzten Vortrag der ersten Session steuerte Herr Barkan Özgur (Entegre Harc, Turkei) bei, er sprach über maschinengängige Gipsputze in der Türkei. In seiner sehr marktorientierten Arbeit diskutierte er Anwendungen, Märkte und die Zukunftsaussichten dieses Sektors.
Den zweiten Block von Vorlesungen eröffnete Engelbert Köß (Haver & Boecker, Germany) mit einem Vortrag über modulare, vormontierte Verpackungsmaschinen. Mit dem Einsatz von Zelluloseäthern in der Armierungsschicht von WDVS setzte sich Dr. Marcus Arnold (SE Tylose, Germany) auseinander. Danach referierte Achilleas Tolios (Isomat, Greece) über die Vorteile von Trockenmörteln in der Gebäudeabdichtung und Fliesenbefestigung.
Nach dem von der Firma Calucem GmbH gesponsorten Mittagessen referierte Dr. Ing. Rüdiger Kwasny-Echterhagen (Kerneos, France) über die Effekte von Calciumaluminatzementen in Trockenmörteln. Adrian Zamfirache (Henkel, Romania) zeigte praktische Beispiele von WDVS zur Fassadendämmung mit Fokus auf die Systemzertifizierung und rechtlichen Vorschriften. Dr. Reinhard Härzschel (Wacker, Germany) beschloss die dritte Session mit einem Vortrag über die Verarbeitbarkeit (Rheologie) von zementhaltigen Mörteln.
Nach der letzten Pause präsentierte Dr. Eng. Alina Badanoiu, Assistenz-Professor beim Politehnico Bukarest, Möglichkeiten, den „carbon footprint“ von Trockenmörteln zu verringern. Sie diskutierte mehrere mineralische Zuschlagstoffe, die einen Teil des verwendeten Portlandzements ersetzen können. Dipl.-Ing. Dorina Vlad (Ardex, Deutschland) sprach danach über Qualitätsparameter von selbstverlaufenden Fußbodenmassen und Flliesenklebern. Den letzten Vortrag hielt Stefan Maier (Calucem, Deutschland) über einen neuen Ansatz zur Visualisierung der wichtigsten Leistungsfähigkeitscharakteristika des ternären Systems Gips – OPC – HAC.
Die abschließenden Worte kamen dann wieder von Ferdinand Leopolder. Er dankte allen Sponsoren und Vortragenden: „Wir sind alle sehr froh über den Erfolg dieser Konferenz in diesen Zeiten. Wir hatten mehr Besucher als erwartet und intensive Diskussionen. Gerade jetzt muss unsere Industrie Anstrengungen unternehmen, die Trockenmörteltechnologie weiterzuverbreiten. Nur so werden wir gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Eine Konferenz wie cedmmc gibt uns allen Gelegenheit zum Austausch, genau das brauchen wir heute.“ Herr Leopolder kündigte bereits die zweite Zentral- und Südosteuropäische Trockenmörtelkonferenz cedmmc two an, sie wird 2010 in Istanbul/Türkei, stattfinden.
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