Bedeutung des Wohnungsbaus ­weiter gestiegen

Germany
Der seit 2009 anhaltend positive Verlauf im Wohnungsbau spiegelt sich auch beim Einsatz des Baustoffs Zement in diesem Marktsegment wider. Jetzt liegen  Einzelanalysen für das Jahr 2011 des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ) vor. „Insgesamt betrachtet hat sich im Jahr 2011 das Verhältnis vom Hochbau zum Tiefbau mit 63,7 % zu 36,3 % ­weiter leicht zugunsten des Hochbaus verschoben“, so Dr. Martin Schneider, Hauptgeschäftsführer des Vereins Deutscher Zementwerke. „Treiber dieser Entwicklung ist die gestiegene Bedeutung des Wohnungsbaus.“ Dieser Trend wird sich voraussichtlich auch im laufenden...
Der seit 2009 anhaltend positive Verlauf im Wohnungsbau spiegelt sich auch beim Einsatz des Baustoffs Zement in diesem Marktsegment wider. Jetzt liegen  Einzelanalysen für das Jahr 2011 des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ) vor. „Insgesamt betrachtet hat sich im Jahr 2011 das Verhältnis vom Hochbau zum Tiefbau mit 63,7 % zu 36,3 % ­weiter leicht zugunsten des Hochbaus verschoben“, so Dr. Martin Schneider, Hauptgeschäftsführer des Vereins Deutscher Zementwerke. „Treiber dieser Entwicklung ist die gestiegene Bedeutung des Wohnungsbaus.“ Dieser Trend wird sich voraussichtlich auch im laufenden Jahr insbesondere vor dem Hintergrund des nach wie vor niedrigen Zinsniveaus und der gestiegenen Attraktivität der Immobilie als Vermögensanlage fortsetzen. Ziel der jährlich vorgenommenen Auswertungen ist es, den Einsatz von Zement für einzelne Produktgruppen zu analysieren und damit die Absatzmärkte für Zement bzw. zementhaltige Produkte zu quantifizieren. Die Berechnungen basieren auf verbandsinternen Erhebungen, auf der amtlichen Produktionsstatistik sowie auf Experteneinschätzungen.

Die Anteile der verschiedenen Verarbeitungsformen von Zement blieben dagegen in den letzten Jahren relativ konstant. Vom gesamten Zementverbrauch in Deutschland im Jahr 2011 (28,0 Mio. t) wurden 15,6 Mio. t Zement (55,7 %) zur Herstellung von Ortbeton, also in Form von Transportbeton (14,2 Mio. t) und Baustellenbeton (1,4 Mio. t) eingesetzt. Ein knappes Drittel (30,4 % oder 8,5 Mio. t Zement) wurde für die Herstellung von Betonfertigteilen einschließlich Betonwaren benötigt. 5,2 % (1,5 Mio. t) entfielen auf die Herstellung von Mörtel, Putz, Estrich und bauchemischen Produkten. 8,7 % (2,4 Mio. t) sind diversen Einsatzzwecken wie Spritzbeton, Bodenverfestigungen, Bergbauprodukten und Do-It-Yourself-Maßnahmen zuzuordnen.

Der vollständige Bericht kann bezogen werden über: statistik@vdzement.de

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