Freiwilliges EU-Öko-Audit

Westfälisch-brandenburgische Kooperation: Erstmals diente eine gemeinsame Umwelterklärung der CEMEX-Zementwerke Beckum und Rüdersdorf als Grundlage des freiwilligen EU-Öko-Audits. Die Betriebe erhielten die EMAS-Urkunde am 15.04.2010. In den nächsten drei Jahren dürfen die beiden Zementstandorte das exklusive EMAS-Logo für ihren ­be-trieblichen Umweltschutz führen. IHK-Hauptgeschäftsführer Gundolf Schülke überreicht die EMAS-Urkunde an die CEMEX-Geschäftsführer Hans-Dieter Grudno und Henning Weber im Beisein von Dr. Frank Beck, Referatsleiter im Umweltministerium (Bild    1, von links).

 

Martin...

Westfälisch-brandenburgische Kooperation: Erstmals diente eine gemeinsame Umwelterklärung der CEMEX-Zementwerke Beckum und Rüdersdorf als Grundlage des freiwilligen EU-Öko-Audits. Die Betriebe erhielten die EMAS-Urkunde am 15.04.2010. In den nächsten drei Jahren dürfen die beiden Zementstandorte das exklusive EMAS-Logo für ihren ­be-trieblichen Umweltschutz führen. IHK-Hauptgeschäftsführer Gundolf Schülke überreicht die EMAS-Urkunde an die CEMEX-Geschäftsführer Hans-Dieter Grudno und Henning Weber im Beisein von Dr. Frank Beck, Referatsleiter im Umweltministerium (Bild    1, von links).

 

Martin Langvad, Vice President Cement Operations der CEMEX Deutschland AG, begrüßte die Gäste aus ­Politik und Wirtschaft, unter ihnen auch Dr. Frank Beck, Abteilungsleiter im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, und stellte das Unternehmen vor. Das Zementwerk im nordrhein-westfälischen Beckum gehört der CEMEX WestZement GmbH, jenes in Rüdersdorf bei Berlin der CEMEX OstZement GmbH. Beides sind Tochterunternehmen der CEMEX Deutschland AG, eines der führenden Baustoffhersteller in Deutschland.

 

Martin Langvad: „Wir suchen den Dialog mit der Öffentlich-keit und informieren deshalb ausführlich über unsere Zementwerke und unsere Umweltschutzmaßnahmen. Wir wollen zeigen, dass wir bei unserer täglichen Arbeit hohe Umweltstandards einhalten. Dafür sind wir auch bereit, betriebliche Daten in einer Umwelterklärung zu veröffentlichen. Eine Zertifizierung nach EMAS gibt uns eine wertvolle Argumentationshilfe bei Gesprächen mit Behörden, Umweltgruppen oder Anwohnern.“

 

Das von der EU entwickelte „Eco-Management and Audit Scheme“ (EMAS) ist ein System für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung, nach dem sich Organisationen freiwillig verpflichten, ihre Umweltleistung bewerten zu lassen und ständig zu verbessern. Der Standort Rüdersdorf ist seit 2000 und damit als erstes Zementwerk in Deutschland nach EMAS zertifiziert, Beckum seit 2007. Im Zuge der turnusmäßigen Rezertifizierung für 2010 hatte der TÜV Nord als unabhängiger, staatlich überwachter Gutachter die konsolidierte Umwelterklärung der beiden Betriebe überprüft. Einen Bericht zu direkten und indirekten Umweltauswirkungen, zu Umweltleistungen und Umweltzielen zu erstellen ist Voraussetzung für die EMAS-Zertifizierung, die auf einem Umweltmanagementsystem nach der Industrienorm ISO 14001 basiert (Bild 2).

 

Hans-Dieter Grudno, Geschäftsführer der CEMEX OstZement GmbH: „Neu bei der diesmaligen Rezertifizierung war, dass wir inzwischen ein übergreifendes Umweltmanagementsystem für alle deutschen Zementwerke unseres Konzerns geschaffen haben und auf dieser Grundlage eine Verbundzertifizierung mit dem Werk Beckum stattfand. Wir können demzufolge 2010 erstmals eine gemeinsame Umwelterklärung veröffentlichen.“


Henning Weber, Geschäftsführer der CEMEX WestZement GmbH, betont, bei CEMEX folge man einer unternehmensweiten verbindlichen Umweltpolitik und gestalte die Produktion möglichst umweltfreundlich: „Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung sind nicht bloß Schlagworte, sondern wichtige Grundlagen unserer täglichen Arbeit. Wir freuen uns, dass uns das für unsere Zementstandorte Beckum und ­Rüdersdorf jetzt wieder von externen Fachleuten bestätigt wurde. Schwerpunkte setzen wir beim sorgsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen, der Minderung von Emissionen und einer verstärkten Nutzung von Sekundärstoffen.“


Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierte der Hausherr Hans-Dieter Grudno auf einem Werksrundgang den Leitstand des Zementwerks und das Prozesslabor. An der Ofenlinie 5 vorbei ging es zum 107 Meter hohen Wärmetauscherturm, von dem aus sich den Gästen ein Rundblick über das Werksgelände, den Kalksteintagebau und die Region eröffnete. Die Gemeinsame Umwelterklärung 2010 finden findet man unter:

 

www.cemex.de

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