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Durability of concrete structures

8th Munich Building Materials Seminar, Munich/Germany (10.10.2008)

Am 10.10.2008 veranstaltete das cbm Centrum Baustoffe und Materialprüfung der TU München erfolgreich das 8. Münchener Baustoffseminar (Bild 1) zu Ehren und zur Verabschiedung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Peter Schießl (Bild 2). Rund 250 Fachleute trafen sich in München, um sich über das Kernthema von Peter Schießls wissenschaftlicher Arbeit – der Dauerhaftigkeit von Betonkonstruktionen – zu informieren. Die Vorträge, die auf Wunsch von Prof. Schießl ausschließlich von seinen ehemaligen Mitarbeitern stammten (Bild 3), gliederten sich in die Bereiche Mechanismen, Lebensdauerbemessung...

Am 10.10.2008 veranstaltete das cbm Centrum Baustoffe und Materialprüfung der TU München erfolgreich das 8. Münchener Baustoffseminar (Bild 1) zu Ehren und zur Verabschiedung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Peter Schießl (Bild 2). Rund 250 Fachleute trafen sich in München, um sich über das Kernthema von Peter Schießls wissenschaftlicher Arbeit – der Dauerhaftigkeit von Betonkonstruktionen – zu informieren. Die Vorträge, die auf Wunsch von Prof. Schießl ausschließlich von seinen ehemaligen Mitarbeitern stammten (Bild 3), gliederten sich in die Bereiche Mechanismen, Lebensdauerbemessung und Ästhetik. Behandelt wurden die Aspekte Mikrostruktur, Betonzusammensetzung, Stahlkorrosion, Instandsetzungsprinzipien, Lebensdauerbemessung von Betonkonstruktionen und – beispielhaft für die Problematik der Modellierung – Frost-Tausalz-Widerstand.

Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr.-Ing. Detlef Heinz ging Frau Prof. Dr. rer. nat. Birgit Meng ausführlich auf den Zusammenhang von Mikrostruktur und Dauerhaftigkeit zementgebundener Baustoffe ein. Anschließend gab Dr.-Ing. Udo Wiens einen Überblick über den Einfluss der Betonzusammensetzung auf die Dauerhaftigkeit. Hierbei lag der Fokus auf der Fragestellung, wie sich durch die Flugaschezugabe der Widerstand von Beton gegenüber dem Eindringen von Chloriden und Sulfaten verändert und worin die Ursachen für diese Wirkung liegen.

In seinem Vortrag zu dem Thema „Korrosion von Stahl in ­Beton – Mechanismen und Einflussparameter“ gab Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Breit eine fundierte Einführung und zeigte, wie der jeweilige korrosionsbestimmende Teilprozess (anodische Eisenauflösung, kathodische Sauerstoffreduktion oder elektrolytischer Prozess) identifiziert werden kann. Hierdurch ist eine korrekte Beurteilung der vielen Einflussparameter (Wasserzementwert, Hydratationsgrad, Gehalt an Hüttensand, Steinkohlenflugasche und/oder Silikastaub) auf die Korrosionsgeschwindigkeit möglich.

Dr.-Ing. Romain Weydert ging in seinem Vortrag auf ­Wirkungsmechanismen und baupraktische Erfahrungen von Instandsetzungsprinzipien ein. Anschließend gab Prof. Dr.-Ing. Christoph Gehlen einen sehr guten Überblick über das ­Lebensdauermanagement von Betonkonstruktionen. Einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten einer Modellierung der Schädigungsentwicklung von Beton bei Frost-Tausalz-Schädigung gaben Dipl.-Ing. Dirk Lowke und Dipl.-Ing. Christian Brandes.

In der dritten Vortragsreihe wurde die Ästhetik als heute wichtige Gebrauchseigenschaft in zwei Beiträgen thematisiert. So berichtete Dipl.-Ing. Till ­Felix Mayer über Mechanismen, ­Einflussgrößen und Vermeidungsstrategien bei einer Rostfleckenbildung an Betonoberflächen durch Stahlschalungen, bevor Dipl.-Ing. Dirk Lowke die Arbeit von Dipl.-Ing. Doris Strehlein zu den Ursachen und Möglichkeiten zur Vermeidung von Verfärbungen auf Sichtbetonoberflächen präsentierte.

Der Seminartag endete mit einem Schlusswort von Prof. Dr.-Ing. Christoph Gehlen, der seit dem 1. Oktober 2008 als Nachfolger von Herrn Professor Schießl an der TU München tätig ist. Die wirklich gut gelungene Veranstaltung gab einen sehr umfassenden Überblick über nahezu alle dauerhaftigkeitsrelevanten Aspekte von Betonkonstruktionen. In ihren Vorträgen bezogen die Referenten die gemeinsame Arbeit mit Peter Schießl zum Teil sehr humorvoll und mit lustigen Bildern mit ein und bedankten sich bei ihm für die gemeinsame Zusammenarbeit. Ein Tagungsband, der die interessanten Beiträge der Referenten zusammenfasst, ist in Vorbereitung.

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